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Buslinie 713: Kein Wegfall der Haltestellen

Haltestellen Schlossplatz und Bismarckstraße werden weiterhin angefahren

Gute Nachricht für alle Nutzer/innen der Linie 713 zwischen Schwetzingen, Plankstadt und Eppelheim: Einen Wegfall der beiden Schwetzinger Haltestellen Schlossplatz und Bismarckstraße zugunsten einer Zeitersparnis für die Rundstrecke wird es definitiv nicht geben.
Das teilten Oberbürgermeister Pöltl, Plankstadts Bürgermeister Jürgen Schmitt und Vertreter der Verkehrsunternehmen VRN (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) und BRN (Busverkehr Rhein-Neckar) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit.

Die Befragung der Fahrgäste in den Bussen, im Internet und auch die Rückmeldungen auf der Facebook Seite der Stadt Schwetzingen hatte zuvor ein eindeutiges Ergebnis geliefert, wie Matthias Geisdorf – zuständig beim VRN für die Auftragsvergabe und Streckenplanung – ausführte: Seine detaillierte Auswertung der insgesamt 542 eingegangenen Rückmeldungen ergab, dass Zweidrittel der Befragten gegen den Wegfall der beiden Haltestellen votierten. Das ist ein deutliches Votum der Befragten, das jetzt den Ball wieder zurück an die beiden Kommunen und die Verkehrsbetriebe spielt. Gemeinsam muss jetzt nach einer Lösung gesucht werden, die für Alle akzeptabel ist.

Daher werden sich alle Beteiligten in Kürze noch einmal an einen Tisch setzen um ein gemeinsames Maßnahmenbündel zur Optimierung der Linie 713 zu entwickeln.
Ziel aller Maßnahmen ist es, dem Bus zu ermöglichen die Fahrzeiten wieder einhalten und damit die Anschlussverbindungen an die Straßenbahn und den Regionalverkehr am Bahnhof Schwetzingen sichern zu können.
Dies wird in erster Linie durch einen Vorrang des ÖPNV an neuralgischen Punkten der Strecke gelingen. Angedacht ist beispielsweise eine Vorrangschaltung der Ampeln an der Kreuzung zur B535 von Plankstadt kommend und an den Ampeln in der Carl-Theodor-Straße und am Bismarckplatz. Mithilfe eines Funksignals könnten anfahrende Busse dieAmpelphasen dort zu ihren Gunsten steuern. Auch in Plankstadt wird an der einen oder anderen Stelle entlang der Hauptstraße noch Potential gesehen. Welche Maßnahmen dort umgesetzt werden können, wird sich im weiteren Verlauf der Beratungen zeigen.
In einem waren sich alle Beteiligten einig: So schnell wie möglich - spätestens zum Sommer - sollen die Maßnahmen greifen um eine dauerhafte und nachhaltige Lösung für die Linie 713 zu erreichen. 

(Erstellt am 22. Februar 2013)