Ansprechpartner

Stadt Schwetzingen
Stadt Schwetzingen
Hebelstraße 1
68723 Schwetzingen
Telefon: (0 62 02) 87-0
Fax: (0 62 02) 87-111

Portale

Social Media

Presse / Pressearchiv

Suche







Es ist soweit! Die „neue Freizeitwelle der Kurpfalz“ öffnet am 1. Mai ihre Sport- und Spaßbecken für das gespannte Badepublikum. Das Freizeitbad präsentiert sich nach einer mehrstufigen, insgesamt über dreijährigen Rundum-Sanierung und einer stattlichen Investition von rund 8 Millionen Euro seitens der Betreibergemeinden Schwetzingen und Oftersheim in einem schmucken, neuen Gewand. Von außen betrachtet ist der neue gläserne Eingangsbereich der markanteste „Hingucker“, aber auch innen hat sich natürlich viel getan.
 
„Wir übergeben dem Badepublikum ein Super-Bad, das in allen Belangen zeitgemäß und wettbewerbsfähig ist. Mit speziellen Angeboten für alle Zielgruppen, vom Eltern-Kind-Bereich über ein Lehrschwimmbecken für Kurse aller Art bis hin zum 25-Meter Becken für Sportschwimmer und zwei tollen Rutschen für Jugendliche. Dabei ist der spezielle Charme des Freizeitbades in seiner Grundkonzeption und architektonischen Anmutung erhalten geblieben“, freut sich das gesamte bellamar-Team um Werkleiter Peter Mülbaier über den Abschluss der gelungenen Baumaßnahme und jetzt natürlich auf viele neugierige Badegäste. Nicht zu vergessen: das komplette Bad ist jetzt auch barrierefrei.
 
Blick zurück in die Geschichte des Freizeitbades
Als am 18. April 1980 der damalige Schwetzinger Bürgermeister Kurt Waibel gemeinsam mit seinem Oftersheimer Amtskollegen Siegwald Kehder den ersten Spatenstich vornahm, war der Weg frei für einen zukunftsweisenden Badespaß der neuen Dimension. Mit einem Gesamtvolumen von insgesamt rund 16,5 Millionen Mark stemmten Schwetzingen und Oftersheim seinerzeit gemeinsam und in gut nachbarschaftlicher Kooperation das „Großprojekt bellamar“.
 
Fast exakt 30 Jahre nach der damaligen Eröffnung fiel dann im Jahr 2011 mit dem „ok“ der Betreibergemeinden der Startschuss für das ehrgeizige Projekt „bellamar 2014“. Die Zukunft des Bades langfristig zu sichern, lautete unisono die Devise der zuständigen Gremien. Von 2011 bis einschließlich 2014 wurden demzufolge umfangreiche technische und bauliche Maßnahmen durchgeführt, was die Bade- und Saunagäste verständlicherweise sehr freut. Denn so manche beliebte Freizeiteinrichtung dieser Art musste aufgrund mangelnder finanzieller Spielräume der Kommunen bereits dem Rotstift zum Opfer fallen.
 
Am Puls der Zeit
Im Gegensatz zum alt-ehrwürdigen 80er-Jahre Baustil ist das Bad jetzt im gesamten Innenbereich klar gegliedert, wirkt optisch großzügig und vermittelt einen angenehmen Purismus. Die braunen und blauen Pastelltöne der neuen Fliesen in und um die Becken betonen das moderne Ambiente, LED-Leuchten setzen die weißen Stoffbahnen unter der Kuppel gelungen in Szene und die Spaß- und Schwimmerbecken mit einer extra Schnellschwimmerbahn sind atmosphärisch illuminiert. Für den gewünschten Spaßfaktor gibt es unter anderem eine neue 28 Meter-Rutsche im Zentrum, ein neues Strömungs- und Wellenbecken und Sprudelliegen mit Massagedüsen laden zum Relaxen ein.
 
Damit der Badespaß locker und lecker ausklingt, darf ein frisch gezapftes Bier, ein knackiger Salat, ein leckeres Steak oder eine Portion Pommes rot-weiss natürlich nicht fehlen. Die Neukonzeption des gastronomischen Bereiches und die Partnerschaft mit einem neuen, innovativen Pächter stellen dieses Anliegen sicher. Es ist ein sowohl optisch als auch inhaltlich ein interessantes Konzept entstanden, mit komplett neuem Interieur und einladender Sonnenterrasse. Für einen Einkehrschwung sind selbstverständlich die bellamar-Besucher, aber natürlich auch Nicht-Badegäste herzlich willkommen.
 
Mehr bellamar denn je: Neues Allwetter-Tarifsystem sorgt für unbeschwertes Badevergnügen
Mit der Wiedereröffnung des Freizeitbades tritt auch das neue Tarifsystem in Kraft. Es ist jetzt wesentlich einfacher und verständlicher, präsentiert sich ganzjährig aus einem Guss und verspricht „mehr bellamar denn je“. Warum? Weil die Bade- und Saunagäste durch das Allwetter-Preismodell während der Sommersaison auf sämtliche Angebote des gesamten Bades zurückgreifen können. Sprich, Hallen- und Freibad können bei jedem Wetter genutzt werden und das zu einem Preis EUR 5,50 für Erwachsene und EUR 3,30 für Jugendliche und Ermäßigte. Früh- und Spätschwimmer zahlen EUR 4 bzw. EUR 3. Zudem gibt es attraktive Saisonkarten.
 
Erstmals ist auch eine  Familienkarte (2 Erwachsene und max. 3 Kinder) im Angebot, sie kostet EUR 15. Kinder unter 5 Jahren zahlen ab sofort generell keinen Eintritt. Mit dem Erwerb einer so genannten Wertekarte (gültig für Einzel-Tagestarife und Familienkarte) ist zusätzlich ein üppiger Nachlass von 20 % auf alle Preise möglich.
 
Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass das bellamar im Vergleich zum regionalen Wettbewerb preislich gesehen „günstig bis sehr günstig“ liegt und somit kundenfreundlich und damit wettbewerbsfähig ist.
 
Priorität ausgewogene Energiebilanz: Innovative Technik spart Energie und viel Geld
Der Großteil des umfangreichen Baupaketes und somit auch der Großteil des stattlichen Gesamtbudgets floss notwendigerweise zunächst einmal in die Erneuerung der komplexen Technik. Im ersten Bauabschnitt 2011 wurden Lüftungsanlage und Stromversorgung des Hallenbades komplett erneuert. Von der neuen Technik sieht der Badegast zwar leider nichts, er spürt aber die Auswirkungen, beispielsweise das deutlich verbesserte Bade-Klima. Bei sämtlichen technischen Neuerungen lag das besondere Augenmerk auf dem Ausschöpfen energetischer Potentiale.
 
„Innovative Techniken auf dem neuesten Stand von Forschung und Ingenieurswissen tragen nicht nur dazu bei, möglichst viel Energie einzusparen, sondern senken logischerweise auch ganz erheblich die Kosten für den Betrieb des Bades. Man muss sich nur einmal vor Augen halten, welche Betriebskosten bei einer veralteten Technik entstehen, um ein Schwimmbecken, ein Kinderbecken oder Whirlpools permanent auf molligen Gradzahlen zu halten“, verdeutlicht Dieter Scholl. Der engagierte Stadtwerke-Prokurist koordinierte und überwachte gemeinsam mit Architekten und Firmen sämtliche Bauabschnitte.
 
Summa summarum lässt sich prognostizieren, dass ein erklecklicher Teil der Investitionen durch Einsparungen im Bereich Energieverbrauch wieder eingespielt werden kann, ganz zu schweigen von den ökologischen Akzenten, die der kommunale Eigenbetrieb hier quasi in Vorbildfunktion setzt.
 
Saunalandschaft, Eltern-Kind-Bereich und Massageangebot als weitere Highlights
In die Gesamtmaßnahme „bellamar 2014“ integriert sind drei weitere Highlights, die jetzt im neuen bellamar-Ambiente ganz besondere Aufmerksamkeit finden werden. Gemeint ist zum einen der faszinierende Eltern-Kind-Bereich, der wohl in der gesamten Region seinesgleichen sucht. Mit Wolken, aus den es sanft regnet, mit geschwungenen Wassersträßchen, mit kleinkindgerechten Spielgeräten und mit einer wohligen Dauertemperatur.
 
Zum zweiten die neue Saunalandschaft, wie wirklich alles für einen rundum entspannenden Aufenthalt parat hat. Die Sauna-Kabinen wurden im Zuge der Renovierung komplett mit neuen Holzbelägen und Bänken ausgestattet. Dabei wurden auch einige „Hingucker“ mit eingearbeitet. So wird die Bio-Sauna jetzt mittels eines „Sternenhimmels“ mit verschiedenfarbigen Lichtanimationen illuminiert und in der Classic-Sauna reflektiert ein tiefblauer Mitternachtshimmel die neu montierten Kristallleuchten. Besondere „atmosphärische Ausblicke“ genießen die Saunagäste aus den großzügigen Fenstern der Panorama-Außensauna. Der beeindruckende Sauna-Garten, großzügig angelegt, mit einer Holzbrücke, umlaufenden gepflasterten Wegen, einer Liegewiese mit sattem Rollrasen, Bäumen, Sträuchern und Pflanzen bietet dafür beste Perspektiven.
 
Bleibt last but not least das Massage-Angebot, das den „Urlaubstag vor der Haustür“ durch eine Massage oder einen Hamam-Besuch so richtig perfekt macht. Das ehemalige Filtergebäude des bellamar wurde im Zuge der Sanierungsarbeiten komplett entkernt, die neu entstandenen Räumlichkeiten stehen als zusätzlicher „Wellness-Bereich“ zur Verfügung. Die separate Eingangstür in der Bruchhäuser Straße eröffnet übrigens auch den „Nicht-bellamar-Gängern“ die Möglichkeit einer wohltuenden Massage.
 
Freibad eröffnet ebenfalls am 1. Mai
Gemeinsam mit dem Freizeitbad öffnet am 1. Mai traditionsgemäß auch das direkt benachbarte Freibad seine Pforten bzw. Schwimmbecken. Großräumige, solarbeheizte Becken für Schwimmer und Nichtschwimmer, das separate Springerbecken, die spaßige Breitrutsche, eine großzügige Liegewiese mit Park-Charakter und verschiedensten Sportmöglichkeiten und nicht zuletzt der neue Matschplatz und der Abenteuerbereich für die Kleinen sind Garanten für vergnügliche und abwechslungsreiche Badestunden in den hoffentlich warmen Sommermonaten.
 
Weitere Informationen, Preislisten, Öffnungszeiten, Aqua-Kurse, Termine und vieles mehr unter: www.bellamar-schwetzingen.de

Am Sonntag, den 27. April um 11 Uhr bietet das Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen eine Führung durch die Sonderausstellung „Bassermann – eine großbürgerliche Familie in Schwetzingen“ an. Der Rundgang gewährt einen Einblick in das Leben der Großfamilie Bassermann im 19. Jahrhundert. Gezeigt werden neben den Möbeln der Familie Clementine Bassermann, Urkunden und Rechnungen von Max Bassermann sowie Familienporträts und historische Fotos von Schwetzingen.
Der Eintritt ist frei. Voranmeldungen sind nicht erforderlich, barrierefreie Teilnahme an der Führung möglich.
 
Marstallstraße 51 in Schwetzingen
www.schwetzingen-museum.de
 
Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Juni 2014 zu besichtigen
 
Öffnungszeiten
Do und Fr 10-12 und 14-17 Uhr
Sa und So 11-17 Uhr
Ostermontag und 1. Mai geöffnet wie Sonntag
18. Mai internationaler Museumstag 14-17 Uhr

Das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreis -Amt für Flurneuordnung lädt alle Beteiligten der Flurneuordnung Plankstadt (K4147/L543/B535) zu einer Informationsveranstaltung ein. In dieser Veranstaltung werden umfangreiche Informationen zum Stand des Flurneuordnungsverfahrens und zur bevorstehen Wunschanhörung aller Teilnehmer vermittelt. Im Rahmen der Wunschanhörung hat jeder Teilnehmer demnächst die Möglichkeit, dem Amt für Flurneuordnung seine Vorstellungen zur zukünftigen Abfindung seiner neuen Flurstücke in einem persönlichen Gespräch mitzuteilen.
Zu der im Vorfeld der Gespräche stattfindenden Informationsveranstaltung am Dienstag, den 29. April 2014 um 19:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein in die Mehrzweckhalle, Jahnstraße 25 in 68723 Plankstadt.
Ein breites Informationsangebot rund um das Flurneuordnungsverfahren Plankstadt (K4147/L543/B535) finden Sie zudem im Internet unter www.fno-bw.de zum Download eingestellt. Informieren Sie sich
auch über weitere Flurneuordnungsverfahren im Rhein-Neckar-Kreis unter www.rhein-neckar-kreis.de.
Bei Rückfragen zur Informationsveranstaltung wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Thomé, den Ausführenden Ingenieur des Verfahrens (Siegfried.Thome@lgl.bwl.de, Tel. 07261/4065-110). Hier können
Sie sich auch für unseren unverbindlichen und kostenfreien E-Mail-Newsletter anmelden.
Zuständiger Ansprechpartner der Stadt Schwetzingen ist Roland Wiedemann, der an diesem Abend auch teilnehmen wird und für Fragen zur Verfügung steht. Er ist unter Tel. (06202) 87-283 und per Mail: roland.wiedemann@schwetzingen.de erreichbar.

Am Samstag, 20. September 2014, findet der vierte Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) statt. Ab sofort können Vereine und andere Einrichtungen Projektideen vorschlagen, die an diesem Tag unter dem Motto „Wir schaffen was“ von Helferinnen und Helfern umgesetzt werden. In Schwetzingen hat die Freiwilligenagentur "Sei dabei" die Koordination übernommen.
Ob es um den Bau eines Baumhauses, einen neuen Anstrich im Kindergarten oder einen Erlebnistag für Senioren geht – für den Freiwilligentag werden ganz unterschiedliche Projektideen gesucht. 
Beim Freiwilligentag im September 2012 legten Freiwillige zum Beispiel gemeinsam beim Kindergarten Sonnenblume einen Barfußpfad an.

Am 26. April ist es wieder soweit! Dann wird durch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und Sternekoch Stefan Neugebauer (Deidesheimer Hof) die diesjährige Spargelsaison durch den traditionellen und über die Region hinaus bekannten „Spargelanstich“ eingeläutet. Zu diesem Festakt sind alle Spargelfreunde um 14 Uhr auf den Spargelhof Schäufele, Forst 1 eingeladen. Der Erlös für den anschließenden Umtrunk kommt auch in diesem Jahr wieder der Notgemeinschaft Schwetzingen zugute.

Gute Nachrichten aus dem Verkehrsministerium des Landes: Was als zweijähriger „Modellversuch Schlossplatz“ mit der Ausweisung des Platzes zum verkehrsberuhigten Bereich im Jahr 2011 begann ist jetzt auch offiziell und dauerhaft vom Ministerium genehmigt worden. Die neue Verkehrsführung wurde gut angenommen und stößt auf große Akzeptanz.

Mit 18 alla hopp!-Bewegungs- und Begegnungsanlagen wird die Metropolregion Rhein-Neckar zum Vorreiter für ein kostenloses generationsübergreifendes Bewegungsangebot. Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung zu erhalten, wird die Dietmar Hopp Stiftung auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee im Süden Schwetzingens den Bau einer separaten Pilotanlage errichten, die als Modell für die weiteren 18 Anlagen dient.
Die Planung soll noch 2014 beginnen, die Fertigstellung der Pilotanlage ist für 2015 geplant. „Wir wollen beim Bau dieser Anlage Erfahrungen sammeln, die wir dann für die anderen Anlagen nutzen können“, sagt Dietmar Hopp. Warum die Standortwahl gerade auf Schwetzingen fiel, erklärt der Stifter so: „Schwetzingen liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar sehr zentral, das ausgewählte Grundstück ist durch die gute Verkehrsanbindung hervorragend erreichbar. Zudem hat sich die Stadt in jüngster Vergangenheit mit anderen generationsübergreifenden Aktivitäten für die Wahl empfohlen.“
Über die einmalige Chance, die sich für die Stadt Schwetzingen mit dem Pilotprojekt eröffnet, freut sich auch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, dem das Thema „generationenfreundliche Stadt“ seit seinem Amtsantritt besonders am Herzen liegt. „Ich danke der Dietmar Hopp Stiftung die uns mit diesem Projekt ermöglicht, eine öffentlich und kostenlos zugängliche Begegnungsstätte für alle Altersgruppen zu verwirklichen. Von Seiten der Stadt werden wir noch für eine adäquate Parkplatz- und Zugangssituation sorgen und im Sinne der Aufenthaltsqualität eine Gastronomielösung in Form eines Kiosk oder Bistros schaffen. Hier gilt mein Dank auch dem Gemeinderat, der das Projekt von Anfang an unterstützt und mitgetragen hat und der in der gestrigen Sitzung durch die abschließende Zustimmung zu den damit verbundenen städtischen Investitionen rund um das Gelände den Weg für das Projekt frei gemacht hat.“  

Am 24. April wird die städtische Ausstellung „Face to Face – Gesichter“ im Wandel“ um 18 Uhr im Palais Hirsch eröffnet. Jo Goertz war insgesamt 28 Jahre als Fotoreporterin für namhafte Zeitungen und Institutionen tätig. Ihr Berufsleben war reich an Höhepunkten, und führte sie an unterschiedliche Einsatzorte im In- und Ausland. Sie porträtierte ebenso Politiker aller großen Parteien, wie Wirtschaftsbosse, Schauspieler, Musiker oder Bildende Künstler. Jo Goertz hat in den Bereichen  Politik und Protest, Kunst und Krawall, Show und Mode, Verbrechen und Unfall „Alles“ gesehen und „Alle“ fotografiert.
In den letzten Jahren trat Jo Goertz zunehmend als Fotokünstlerin in Vorschein. Ihr Können ist das Geschichten-Erzählen, was für eine Fotoreporterin unentbehrlich ist, und für ihre künstlerische Tätigkeit eine wichtige Grundlage bildet. In der Schwetzinger Ausstellung „Face to Face: Gesichter im Wandel“ stellt Jo Goertz eine Werkgruppe vor, deren Ergebnisse sie in den zwei Fotobänden „Photography meets artist“ veröffentlichte. Der erste Band umfasst Porträtaufnahmen, die Jo Goertz von etablierten Künstlern anfertigte und die sie in einem zweiten Schritt den Porträtierten zur individuellen Überarbeitung überließ. Elvira Bach, Bernhard Heisig, James Rizzi, Fritz Rau und HA Schult sind einige der prominenten Künstler, die ihr fotografisches Konterfei übermalten, überzeichneten oder collagierten. Jo Goertz hatte hierbei das Ziel vor Augen, „auf diesem Weg noch tiefer in den Menschen und Künstler vorzudringen.“
Nach demselben Prinzip ging sie mit so genannten „Outsidern“ vor, die in der Kunstwelt zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gemäß Thomas Röske, dem Leiter der Prinzhorn Sammlung Heidelberg, umfasst die Outsider Art „herausragend originelle Werke, die von Männern und Frauen geschaffen wurden, die am Rande der Gesellschaft stehen, gelegentlich nicht einmal mit der Absicht, Kunst hervorzubringen. Die Schöpfer sind in der Regel künstlerisch nicht ausgebildet und leben oft in einer eigenen und / oder eingeschränkten Welt, haben spiritistische oder psychische Ausnahmeerfahrungen gemacht oder sind geistig behindert.“
Die Schwetzinger Ausstellung konfrontiert künstlerisch überarbeitete Porträtaufnahmen aus beiden Buchveröffentlichungen. Sie zeigt das Aufeinandertreffen zweier Welten, die im Endergebnis gar nicht so unterschiedlich sind. Bilder beider Künstlergruppen werden nach motivischen, farblichen oder stilistischen Anhaltspunkten durchmischt, sei es spielerisch motiviert oder um Parallelen nachvollziehbar zu machen. Und am Ende steht die Entdeckung: die Grenzen zwischen dem Etablierten und dem Outsider sind zuweilen fließend oder sogar aufgehoben.

Freizeitbad bellamar: Neue Tarife und neuer Werkleiter
Rechtzeitig zur Wiedereröffnung des komplett sanierten Freizeitbades Anfang Mai stimmte der Gemeinderat dem neuen Tarifkonzept zu, dies sogar einstimmig.
Wie Oberbürgermeister René Pöltl  in seiner Einleitung betonte, werde das neue Tarifsystem wesentlich einfacher, verständlicher und familienbetonter ausfallen, so dass sich die Einrichtung für die Nutzer ganzjährig aus einem Guss präsentiere. Angesichts der fast 8 Mio. hohen Investitionen, des damit verbundenen neuen Mehrwerts im Bad und der schon 7 Jahre zurückliegenden Preiserhöhungen habe man die Preise zwar angepasst, weiterhin gelte aber, dass das bellamar durch das Tarifsystem für alle Generationen sehr attraktiv bleibe. Als Fazit sagte OB Pöltl mit Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, dass es ab 1. Mai „mehr bellamar denn je“ gäbe.
Dieser Kurs wurde in der folgenden Debatte auch von den Fraktionen im Rat unterstützt. Änderungsbereitschaft wurde für den Fall signalisiert, sollten sich einige Tarifmodelle nicht bewähren.
Was ist neu?
Im Sommer wird es ein Allwetterpreismodell geben, d.h. Hallen- und Freibad können bei jedem Wetter genutzt werden und das zu einem Preis 5.50 EUR für Erwachsene und 3.30 EUR für Jugendliche und Ermäßigte. Früh- und Spätschwimmer zahlen 4 bzw. 3 EUR. Zudem gibt es attraktive Saisonkarten. Im Winterpreismodell wurde die Zahl der Tarife von 17 auf 7 reduziert. Der Tagesnormalpreis beträgt 6.80 EUR für Erwachsene. Erstmals wird es eine Familienkarte geben, die sich schon ab dem ersten Kind lohnt. Sie kostet unter der Woche 18 EUR, am Wochenende 19.50 EUR. Kinder unter 5 Jahren sind künftig frei. Mit dem Erwerb einer Wertkarte ist ein Nachlass von 20 % auf Tages- und Familienkarte möglich. Ein Kurzschwimmtarif bis zu 1,5 Stunden (4 EUR) wurde beibehalten, damit auch der reine Schwimmer eine Möglichkeit findet. Die Gemeinde Oftersheim, Partner beim Betrieb des Bades, wird übrigens am 8. April im Gemeinderat entscheiden.
Es gab auch eine Personalie zu beschließen: Neuer Werkleiter im bellamar wird der Geschäftsführer der Stadtwerke Schwetzingen Dieter Scholl. Er folgt als Werkleiter auf Peter Mülbaier, der die Stadtwerke am 30. Juni 2014 verlassen wird.

Hildaschule: Zukunft mit Privatgymnasium
Gute Nachrichten für die Hildaschule: Auch nach dem Auslaufen der öffentlichen Schulnutzung durch die Werkrealschule bleibt das Gebäude als Schulgebäude erhalten. Das Privatgymnasium zieht ab dem Schuljahr 2015/2016 aus der Carl-Benz-Straße in die Hildaschule um und kann dort fünf Klassenräume, die Technikräume und die Sporthalle nutzen. Nach einer intensiven Diskussion (Ja: 14, Nein 9, Enthaltungen: 1) hat sich der Gemeinderat mehrheitlich für diese Art der Nachnutzung der Hildaschule ausgesprochen.
Oberbürgermeister René Pöltl begrüßt die jetzt gefundene Lösung für das Gebäude der Hildaschule: „Mit dem Auslaufen unserer Werkrealschule würde das Gebäude leer stehen, eine Umnutzung für andere Zwecke wäre nur mit erheblichem Kostenaufwand möglich. Ich freue mich, dass jetzt das historische Gebäude auch weiterhin als Schule genutzt werden kann und danke dem Investor und dem Privatgymnasium für das Vertrauen in den Schulstandort Schwetzingen. Wichtig ist auch, dass wir uns vertraglich sichern konnten, dass uns der Zugriff auf das stadtprägende Gebäude erhalten bleibt, sollte irgendwann einmal die Schulnutzung nicht mehr bestehen.“
Im Schuljahr 2016/2017 stehen zusätzlich noch die Räume im 2. Obergeschoss und im Dachgeschoss zur alleinigen Nutzung zur Verfügung. Ab dem Schuljahr 2017/2018 wird das Schulgebäude der bisherigen Hilda-Werkrealschule dann ganz durch das Privatgymnasium genutzt werden. Die Stadt verkauft das Schulgebäude nebst Geländeanteil im angrenzenden Außenbereich für 1,5 Millionen Euro. Die neue Hilda-Sporthalle bleibt Eigentum der Stadt und wird gegen eine monatliche Kostenpauschale dem Privatgymnasium zur Verfügung gestellt. Somit können auch Vereine die Halle weiterhin nutzen. Der Investor wird zudem noch die für den Ganztagsbetrieb notwendige Mensa im Bereich des jetzigen Bolzplatzes errichten. Der Bau wird umgehend erfolgen, damit die Mensa bereits zum Schuljahr 2015/2016 in Betrieb gehen kann. Durch den notariellen Kaufvertrag wird auch sichergestellt, dass bei einem Entfallen der schulischen Nutzung des Gebäudes das gesamte Grundstück der Stadt zum Rückkauf angeboten wird.
Hilda-Werkrealschule hat weiter Vorrang
Bis zur vollständigen Nutzung des Schulgebäudes durch das Privatgymnasium hat die  Hilda-Werkrealschule Vorrang. Ihr Betrieb endet spätestens mit Ende des Schuljahres 2016/2017. Erst dann wird das Gebäude Eigentum des Investors. Wie schon berichtet wird es auch künftig ein zusammengefasstes Werkrealschul-Angebot am Standort Oftersheim geben.
Stadt spart jährlich erhebliche Kosten
Die Stadt erhält zusätzlich zum Kaufpreis ab dem Jahr 2017 eine monatliche Nutzungspauschale für die Sporthalle. Durch den Verkauf des Schulgebäudes und die Beendigung der Werkrealschule spart die Stadt Schwetzingen spätestens ab dem Sommer 2017 jährlich etwa 350.000 Euro laufende Unterhaltskosten plus circa 150.000 Euro jährliche Instandsetzungskosten.

Verkehrsantrag SPD
Intensiv diskutiert wurde der zur Entscheidung gestellte Antrag der SPD-Schwetzingen, ein Maßnahmenpaket zur Verkehrsentwicklung zu stellen. Zu unkonkret, viel zu allgemein, in dieser Form nicht leistbar, zu Nah an der Wahl – das waren Argumente für die fehlende Zustimmung der anderen Fraktionen. Ebenso wurde in den Stellungnahmen der Fraktionen deutlich, dass man an den im Projekt „Forum mobiles Schwetzingen“ erarbeiteten Leitzielen festhalten will, die Maßstab für die Beurteilung künftiger Vorhaben sein sollen. Nachdem absehbar war, dass der Antrag nicht mehrheitsfähig ist, wurde er von Seiten der SPD-Fraktion zurückgezogen. Man ist sich aber einig, dass alle Fraktionen an dem Thema dran bleiben wollen und sich über konkrete Inhalte zum Beispiel im Rahmen der im Herbst stattfindenden Klausurtagung des Gemeinderats verständigen will.

Ratsgebäude wird saniert
Grünes Licht für die geplante Rathaussanierung und die Modernisierung des Großen Sitzungssaales im Rathaus: Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung mit der Ausschreibung und Beauftragung der Firmen zur energetischen Sanierung und zur Erneuerung des Ratssaals.
Der Großteil der geschätzten Kosten von ca. 1 Mio. Euro entfällt auf den energetischen Sanierungsbedarf. So werden insbesondere das Dach und die Fenster rund um den Ratssaal erneuert und auch die defekte Klima- und Heizungsanlage wird nach der Sanierung wieder voll funktionsfähig sein. Aber auch Störungen und Ausfälle der Saaltechnik und die schlechte Akustik im Ratssaal werden nach der Sanierung der Vergangenheit angehören. Oberbürgermeister René Pöltl machte jedoch deutlich, dass der Saal auch nach der Sanierung nicht prunkvoll sondern funktional sei.
Der Gemeinderat ermächtigte die Verwaltung zum Abschluss der Verträge. Die Verwaltung wird ihrerseits den Gemeinderat über den aktuellen Stand und über etwaige Kostensteigerungen regelmäßig informieren.

DHL Packstation auf dem „Neuen Messplatz“
Bereits 2013 hatte die Deutsche Post DHL Interesse an einem Standort für eine Packstation in Schwetzingen signalisiert. Der ursprünglich gewünschte Standort an der Bahnhofsanlage in unmittelbarer Nähe zum Treppenabgang der Gleisunterführung war jedoch aus städtebaulichen Gründen ungeeignet. Es wurde nach einem adäquaten Ersatzstandort gesucht. Dieser wurde nun am „Neuen Messplatz“ gefunden. Er ist zentral gelegen und gut einsehbar und bietet darüber hinaus Park- und Haltemöglichkeiten sowohl für die Nutzer als auch die Mitarbeiter der Post. So wird es dort in Zukunft eine Packstation mit insgesamt 14 Modulen geben an der die Kunden rund um die Uhr Pakete abholen und aufgeben können. Die Kosten für bauliche und technische Anpassung und auch für die Eingrünung trägt die Deutsche Post DHL.

Info zur Haushaltsfortschreibung
Die Verwaltung informierte den Gemeinderat über Änderungen im laufenden Haushaltsjahr 2014. Drei ursprünglich geplante Maßnahmen des Bauamts können noch nicht in Angriff genommen werden. Die dadurch freigewordenen Haushaltsmittel werden daher zur Deckung anderer Baumaßnahmen eingesetzt, z.B. für die kürzlich beschlossene Sanierung des Sommerdamms.

Feuerwehr wird neu ausgestattet
Einig war sich der Gemeinderat in seiner Sitzung bei der Vergabe der Lieferung des Geräteträgers mit Anbaugeräten zum Kehren und Schneeräumen für die Feuerwehr. Der Auftrag wird nun an die Firma Alfred-Kärcher Vertriebs-GmbH vergeben.

Jedem in Schwetzingen ist der Name Bassermann ein Begriff, sei es als Namensgeber für das Vereinshaus, als Straßenname oder als Markenzeichen. Aber wer verbirgt sich hinter dem Namen Bassermann? Dieser Frage geht das Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen in Kooperation mit dem Stadtarchiv Schwetzingen in der neuen Sonderausstellung auf den Grund.
Besondere Schwerpunkte werden dabei auf die Persönlichkeiten von Clementine Bassermann und Max Bassermann gelegt. Während sich Clementine Bassermann, Ehrenbürgerin der Stadt, für Bildung und Soziales engagierte, war ihr Neffe Max Bassermann als Konservenfabrikant erfolgreich. Ihm ist es zu verdanken, dass Schwetzingen als Spargelstadt Weltruhm erlangte. Beiden gemeinsam ist das Wirken im großbürgerlichen Schwetzingen des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Es geht auf die Zielgerade im bellamar. Und wenn jetzt nichts mehr Unvorhergesehenes passiert, wovon aktuell nicht auszugehen ist, dann können sich die Gäste auf ein runderneuertes Bad mit vielen Attraktionen freuen und bald in einen Badespaß der besonderen Art eintauchen. Weiße Stoffbahnen unter der Kuppel, atmosphärisch illuminierte Spaß- und Schwimmerbecken, eine neue 28 Meter-Rutsche im Zentrum, ein neuer Strömungskanal mit Wellenmaschine, das komplette Freizeitbad in braunen und blauen Pastelltönen neu gefliest, neue Umkleiden, neue Duschen, neuer Gastronomiebereich! Es wird ein Super-Bad, das in allen Belangen zeitgemäß und wettbewerbsfähig ist.

In der Vergangenheit war die Verbindung von Gesundheitsmeile und Seniorenmesse, kombiniert mit einem verkaufsoffenen Sonntag, ein großer Erfolg. So planen das Stadtmarketing Schwetzingen (sms), das Generationenbüro und die Logopädin Ulrike Horn-Rudolph auch dieses Jahr wieder einen „Tag für alle Generationen“. Dieser soll am Sonntag, 14. September 2014, stattfinden. In diesem Zusammenhang ruft das Generationenbüro alle interessierten Organisationen, Vereine, Firmen und Aussteller auf, an der Seniorenmesse und der Gesundheitsmeile mitzuwirken. Das Anmeldeformular steht im Internet unter www.schwetzingen.de in der Rubrik „Stadt und Bürger“ unter dem Bereich „Generationenbüro“ zum Download bereit.

"Mitmachen, mitreden, mitgestalten“: Dieses Motto hatten sich rund 70 Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger auf die Fahnen geschrieben und waren der Einladung der Stadt zum Bürgerworkshop am 15. Februar ins Palais Hirsch gefolgt. Gefragt waren die Ideen und Wünsche für die Umnutzung des bisherigen US-Kasernengeländes, das die Stadt in den kommenden Jahren zu einem neuen Stadtteil entwickeln wird. Moderiert vom beauftragten Stadtplanungsbüro FIRU wurde in Kleingruppen an drei rollierenden Thementischen zu den Bereichen „Leben“, „Arbeiten“ und „Freizeit“ gearbeitet.
Die Arbeitsatmosphäre war engagiert, konzentriert und sehr kommunikativ. Die Ideen bei den Teilnehmer/innen sprudelten regelrecht. So kam eine Menge an Anregungen zusammen, die von den Moderatoren aufgenommen und ausgewertet wurden.
Beim Thementisch „Leben“ kristallisierten sich folgende Ideen als besonders wichtig heraus: Ein guter Mix der Wohnformen ist den Bürgern wichtig. Bezahlbares, barrierefreies und sozialverträgliches Wohnen, ein Mehrgenerationenhaus und Platz für Studentenwohnungen wurden besonders heraus gestellt. Parallel dazu wünschen sich die Bürger einen Kindergarten und ein Schulzentrum für spezielle Berufe sowie eine gute ÖPNV-Anbindung. Für den neuen Stadtteil wünschen sich alle eine hohe Lebensqualität.
Beim Themenblock „Arbeiten“ kristallisierte sich klar heraus, dass die Bürger keine Industrieansiedlung wünschen. Die Teilnehmer der Gruppe sprachen sich für ein Mischnutzungskonzept aus, bei dem Wohnen und Dienstleistung sowie Gewerbe/ Handwerk angesiedelt werden sollen. Ebenso gewünscht ist ein Innovations-/ Gründerpark auch für die Kreativwirtschaft und Freiberufler. Auch eine Akademie für Kunst oder Handwerk ist denkbar. Neben möglichen städtischen Nutzungen (Bsp. Stadthalle, Bauhof, Stadtgärtnerei, Sportpark) sind auch Angebote zur Nahversorgung oder Pflegestützpunkte wichtig.
Beim Themenblock „Freizeit“ waren die Ideen schon recht konkret. Gewünscht wurde zum Beispiel die Einrichtung einer Begegnungsstätte/ Dokumentationsstätte zur Geschichte des Kasernenareals. Unter dem Aspekt Nachhaltigkeit wünschen sich die Bürger die Schaffung naturnaher Freizeitmöglichkeiten im naturbelassenen Raum, wie etwa einen Waldspielplatz, eine Schäferei, einen Streichelzoo und anderes. Auch die Schaffung von Raumangeboten für Vereine, vom Proberaum bis hin zur Sporthalle, wurde diskutiert. Wichtig war den Teilnehmern am Tisch auch, dass sich jede Generation hier wohlfühlen und einen eigenen Bereich zur Erholung erhalten soll, d.h. vom Kleinkind bis zu den Senioren sollen Freizeitangebote geschaffen und miteinander kombiniert werden.
Um den weiterführenden Bürgerdialog zu ermöglichen wurde vorgeschlagen, auf der Liegenschaft einen Ort zum ständigen Austausch zwischen Planern, Bürgern und Verwaltung einzurichten.

Die Stadt Schwetzingen präsentiert die wichtigsten Inhalte ihrer Internetseiten ab sofort jetzt auch in englischer, französischer sowie italienischer Sprache und unterstreicht damit ihren Anspruch auf Internationalität. Dabei braucht sich Schwetzingen nicht hinter den großen Nachbarinnen Mannheim und Heidelberg verstecken. Wie kürzlich erst gemeldet liegt das Schwetzinger Schloss in der Besuchergunst auf Rang 2 hinter dem Heidelberger Schloss. Rechtzeitig vor Beginn der Spargel- und Tourismussaison können sich nun Gäste aus dem Ausland umfangreich über das kulturelle Angebot der Spargelstadt unter www.schwetzingen.de informieren. Die Stadt hilft mit damit auch neu zugezogenen Bürgern bei der Orientierung in ihrer neuen Heimat. Zudem finden potentielle Investoren aus dem Ausland auf den Wirtschaftsseiten erste Informationen und Ansprechpartner.

Am 10. Februar 2014 ging bei Oberbürgermeister Dr. René Pöltl der Genehmigungsbescheid des Landes Baden-Württemberg – Regierungspräsidium Karlsruhe – für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule an der Karl-Friedrich-Schimper-Realschule ein. Ab dem Schuljahr 2014/15 geht es aufbauend mit der Klassenstufe 5 bereits los. Die bestehenden Realschulklassen werden auslaufend weitergeführt.

Über die langen Wartezeiten an der Fußgängerampel am Bismarckplatz (Kreuzung Friedrichstraße/ Bismarckstraße) ärgerten sich viele Bürger. Manche so sehr, dass sie bei Rot über die Ampel gingen und damit eine Ordnungswidrigkeit begingen. Auch im Forum Mobiles Schwetzingen unter der Leitung des Verkehrsplaners Prof. Dr. Christoph Hupfer wurde die Ampelschaltung am Bismarckplatz als verbesserungswürdig angesehen und fand Eingang in den Katalog der so genannten „Sofort-Maßnahmen“.
Um die Situation für alle Beteiligten und insbesondere die Fußgänger zu verbessern, ist die Ampel daher zu einer „Dunkel/Dunkel-Anlage“ - oder auch „schlafende Ampel“ genannt - umgewandelt worden. Das bedeutet, dass die Ampel nicht wie bisher immer in Betrieb ist, sondern sich von selbst abschaltet. Erst wenn ein Fußgänger die Straße überqueren will und den Taster betätigt, schaltet sich die Anlage wieder vollständig ein. Sie zeigt dann den Kraftfahrern zunächst für eine kurze Phase Grün und wechselt über Gelb auf Rot. Danach erhalten die Fußgänger ihre Grün-Phase. Anschließend schaltet sich die Ampelanlage selbst aus.
Dies hat den Vorteil, dass Fußgänger auch dann die Straße überqueren dürfen, wenn die Ampel nicht aktiviert ist und keine Ordnungswidrigkeit dabei begehen. Voraussetzung ist aber, dass der Verkehr es zulässt und sich kein Auto nähert. Während verkehrsintensiveren Zeiten kann der Fußgänger die Ampel wecken und das Signal anfordern. Kinder sollten das Signal jedoch aus Sicherheitsgründen immer anfordern. Um die neue Ampelschaltung den Schüler/innen der Südstadtschule zu erklären, ging den Eltern bereits ein entsprechendes Infoschreiben des Ordnungsamts zu. Auch die Lehrkräfte werden mit den Schülern die neue Ampelschaltung besprechen und das richtige Verhalten an der Ampel einüben.
Das Prinzip der „schlafenden Ampel“ läuft bereits seit einiger Zeit erfolgreich an der Fußgängerfurt über die Rechtsabbiegespur aus der Karlsruher Straße in die Zähringer Straße und hat dort für kürzere Wartezeiten der Fußgänger und ein Ende der langen Rückstaus in der Karlsruher Straße gesorgt.

Toller Auftakt für den Bürgerdialog zur Konversion in Schwetzingen: Mit rund 180 Besucher/innen war das Josefshaus am ersten Infoabend Ende Januar bis auf den letzten Platz belegt. Zahlreiche Schwetzinger Bürger/innen, Vertreter der Wirtschaft, der Vereine und Interessengruppen sowie Landwirte waren dem Aufruf der Stadt gefolgt und informierten sich über den aktuellen Stand der Planung für die Neunutzung der Fläche der ehemaligen US-Kasernen. Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und Stadtbaumeister Mathias Welle stellten die neue Gesamtkonzeption vor. Zudem wurden von den beteiligten externen Planern das bisherige Planungsverfahren und naturschutzrechtliche Aspekte erläutert sowie ein Ausblick auf die nächsten Schritte aufgezeigt. Daran schloss sich der offene Bürgerworkshop Mitte Februar im Palais Hirsch statt, bei dem sich rund 70 interessierte Bürger/innen zu den Themen Leben, Arbeiten und Freizeit direkt mit ihren Ideen und Wünschen eingebracht haben.

In weniger als 100 Tagen fällt der Startschuss für die 63. Saison der Schwetzinger SWR Festspiele, und die idyllische Spargelstadt verwandelt sich für sechs Wochen zur Metropole der Klassikszene.  In 50 Veranstaltungen präsentieren sich mehrere hundert internationale Künstler auf den Bühnen des Schwetzinger Schlosses. Gut 73% des Gesamtkartenkontingents ist bereits verkauft, und dennoch lohnt sich ein weiterer Blick ins Programm, denn für einige Highlights gibt es noch ausreichend Tickets.

Eröffnet wird die Festspielsaison mit einer Opernuraufführung: Bernhard Lang ist der Komponist des diesjährigen Auftragswerks "Reigen" nach dem berühmten gleichnamigen Theaterstück von Arthur Schnitzler. Die Inszenierung von Georges Delnon kehrt die Verhältnisse im Rokokotheater um: die Bühne wird zum Zuschauerraum. Konventioneller, aber ebenso spannend geht es zu, wenn "Altes wiederentdeckt" wird -nämlich die Oper "Leucippo" von Johann Adolph Hasse, einem Dresdner Zeitgenossen der "Mannheimer",
dessen Werke auch am Mannheimer Hof sehr geschätzt waren: auch "Leucippo" wurde 1757 in Schwetzingen aufgeführt. Regie führt Tatjana Gübaca, von der Zeitschrift Opernwelt zur Regisseurin des Jahres 2013 gewählt, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Konrad Junghänel.

"Altes wiederentdecken, Neues wagen ..., die bewährte Festspieldramaturgie steht auch im Konzertbereich für eine Mischung aus bekannten Werken und aufregenden Entdeckungen aus unterschiedlichen Epochen. Die in der vergangenen Saison begonnene Reise durch den "Klangraum Europa" führt 2014 in Richtung Süden. Der bezugsreiche Titel "Kennst Du das Land ... wird von Ensembles wie La Compagnia del Madrigale, La Cetra oder dem Cuarteto Casals musikalisch ausgestaltet. Glanzvoller Zwischenstopp ist "Una Festa Veneziana" mit Musik und Geschichten von und mit der Bestsellerautorin Donna Leon, dem Ensemble il pomo d'oro und der Sängerin Lucilla Galeazzi. Die musikalische Reise endet an spanischen und italienischen Fürstenhöfen des 16. Jahrhunderts - im Rahmen der traditionellen Cena Ultima, dem Abschlussfest "für alle Sinne" am 7. Juni.

Ein voll besetztes Palais Hirsch auch gestern Abend bei der Bürgerveranstaltung zur Lösung der Verkehrssituation Luisenstraße: Rund 120 Anwohner/innen und Bürger/innen waren der Einladung der Stadt gefolgt, um gemeinsam zu einer dauerhaften Verbesserung und Lösung der dortigen Situation zu beraten. Nach einer lebhaften Diskussion und dem Austausch des Für und Wider verschiedener vom städtischen Ordnungsamt aufgezeigter Varianten wird die favorisierte Lösung so aussehen (siehe Planskizze): Der Verkehr kann von der Kronenstraße in die Luisenstraße und geradeaus Richtung Mannheimer Straße ausfahren. Die jetzige Einbahnstraßenregelung der Luisenstraße ab der Schulstraße bleibt bestehen. Zudem wird die Schulstraße in Richtung Luisenstraße zur Einbahnstraße, so dass in die Schulstraße nur von der Mannheimer Straße aus über die Hildastraße eingefahren werden kann. Aus der Schulstraße raus geht es nur rechts ab über die Luisenstraße zur Mannheimer Straße. Vor der Umsetzung wird das tatsächliche Verkehrsaufkommen im jetzigen Zustand aber noch einige Zeit mit Hilfe einer elektronischen Messeinheit ermittelt. Das gleiche wird nach der Umsetzung der jetzt angedachten Lösung passieren, um einen objektiven Vergleichswert des Verkehrsaufkommens ‚vorher – nachher‘ zu erhalten. Erst danach, so Bürgermeister Dirk Elkemann, kann abschließend ein Fazit über den Erfolg der so genannten „Stuhl-Lösung“ gezogen werden. Ziel ist, für alle Beteiligten eine dauerhafte Verbesserung der dortigen Verkehrssituation zu erhalten. Das beinhaltet in einem zweiten Schritt auch die Entschärfung der Parksituation rund um die Bankfiliale in der Schulstraße. Die Parksituation kann allerdings nur im Gesamtzusammenhang der umliegenden Straßen betrachtet werden.

Hier das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl 2013 für Schwetzingen:

Der Grundstücksmarktbericht Schwetzingen für das Jahr 2012 ist ab sofort bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Rathaus, Hebelstr. 1, Zimmer 112, 68723 Schwetzingen erhältlich. Der zum achten Mal herausgegebene Bericht umfasst 43 Seiten; er enthält neben den aktuellen Bodenrichtwerten zum 31.12.2012 und der farbigen Bodenrichtwertkarte wieder aktuellste Grundstücks- und Immobiliendaten aus Schwetzingen.
Skizziert werden die Anfänge Schwetzingens ab der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 766 über die Wittelsbacher Kurfürsten bis in die heutige Zeit; er leitet über zum aktuellen Marktgeschehen auf dem Schwetzinger Immobilienmarkt.

Die große Innenstadtmaßnahme „Schlossquartier“ bringt über zwei Jahre lang verschiedene Herausforderungen zum Beispiel für die Baustellenabwicklung und die Verkehrsführung mit sich. Aus diesem Grund luden die Stadt Schwetzingen und der Vorhabenträger, Fa. FWD Hausbau- und Grundstücks GmbH aus Dossenheim, Anwohner und Nachbarn, aber auch die interessierte Öffentlichkeit, Ende August zu einer Informationsveranstaltung ins Palais Hirsch am Schlossplatz ein.

Verschiedene Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sollen derzeit auf Initiative des zuständigen Landratsamtes Asylbewerber aufnehmen. Grund sind die stark gestiegenen Zahlen von Asylbewerbern im gesamten Bundesgebiet, so auch in Baden-Württemberg und im Rhein-Neckar-Kreis.
 
Bis zu einer endgültigen Lösung werden auch in Schwetzingen Asylbewerber durch den Rhein-Neckar-Kreis untergebracht werden. Oberbürgermeister Dr. Pöltl versteht, dass dies nicht nur Begeisterung auslöst und die Menschen sich sorgen, hat aber im Vorfeld in Gesprächen mit dem Landkreis und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Grundstückseigentümer der Kasernen darauf hingewirkt, dass es eine nur befristete Unterbringung in der kleineren Kilbourne-Kaserne geben wird. OB Dr. Pöltl: „Mir ist wichtig, dass wir im Interesse der befristet untergebrachten Menschen und unserer Bürgerinnen und Bürger dafür sorgen, dass hier vor Ort von Anfang an alle Behörden, Institutionen und sozialen Einrichtungen den Rhein-Neckar-Kreis als zuständige Behörde für die Unterbringung der Asylbewerber aktiv begleiten und unterstützen, damit wir für insgesamt akzeptable Rahmenbedingungen sorgen können. Ich bin mir sicher, dass uns dies gemeinsam gelingen wird. Ich werde die Beteiligten auch zu einem „Runden Tisch Asyl“ bitten, der von Anfang an eine gute Information und Zusammenarbeit ermöglicht. Ich bitte auch um Vertrauen gegenüber den verantwortlichen Mitarbeitern des Rhein-Neckar-Kreises und aller anderen beteiligten und unterstützenden Institutionen, die das gerade sorgfältig vorbereiten. Ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen die Öffentlichkeit weiter informieren werden, wenn neue Details bekannt sind.“ Die Unterbringung durch den Rhein-Neckar-Kreis wird im Herbst beginnen.
 
Zur friedlich verlaufenen Kundgebung der NPD in der Bahnhofanlage sagt Pöltl, dass er froh sei, dass es dem Ordnungsamt in Gesprächen mit der NPD gelungen ist, den Standort der Kundgebung vom Schlossplatz weg zu verlegen. Gleichzeitig dankt er der Polizei für die gute Zusammenarbeit. Er macht jedoch auch sehr deutlich: „Die Demonstrations- und Meinungsfreiheit sind hohe Güter, die ich überaus respektiere. Die Kundgebung der NPD in unserer Stadt mit ihren ausländerfeindlichen und menschenverachtenden Parolen ist für mich aber eine unwürdige Veranstaltung , die ich strikt ablehne und missbillige. Das Asylrecht gehört zu den essentiellen Grundrechten unseres Rechtsstaats. Es ist für eine Gesellschaft wie Deutschland selbstverständlich, politisch Verfolgten Asyl zu gewähren, besonders mit den schlimmen Erfahrungen unserer Geschichte. Das Schicksal vieler politischer Flüchtlinge und unterdrückter Menschen – man denke derzeit nur an die schrecklichen Bilder und Berichte aus Syrien – darf nicht Inhalt dumpfer politischer Parolen werden. Schwetzingen ist kein Ort der Ausländerfeindlichkeit, sondern eines toleranten Miteinanders.“

Moderiert von Verkehrsplaner Professor Christoph Hupfer fanden zwischen Oktober 2012 und März 2013 fünf öffentliche Workshops zu den Themen Parken, ÖPNV, Radwegenetz und Fußgängerverkehr, Durchgangsverkehr und Umgestaltung sowie ein Workshop zu den Leitzielen statt. Dem vorausgegangen waren eine Auftaktveranstaltung im Palais Hirsch sowie Sprechstunden, in denen die Schwetzinger Bürger Kritik aber auch Anregungen zur Verkehrssituation äußern konnten. Diese Anregungen sowie Daten aus bereits vorhandenen Gutachten flossen auch in die Themenworkshops ein. Dort wurden konkrete Beispiele und Maßnahmen entwickelt und diskutiert sowie in allgemeine Leitziele überführt. 

Die Stadtverwaltung Schwetzingen bietet ein breitgefächertes Spektrum an interessanten Arbeits- und Ausbildungsplätzen in den unterschiedlichen Fachbereichen der Verwaltung, in den Außenstellen und ihrem Eigenbetrieb bellamar an. Für die Schulabgänger 2014 gibt es Ausbildungsplätze unter anderem als Verwaltungswirt, Fachkraft für Abwassertechnik oder auch die Ausbildung gemeinsam mit der Hochschule Kehl zum Bachelor of Arts– Fachrichtung Public Management. Für alle Ausbildungsberufe ist Bewerbungsschluss am 31.10.2013. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Ausbildungsbereichen und nützliche Tipps zur Bewerbung gibt es hier. Reinschauen lohnt sich.   

Erneut bietet das Theater Heidelberg Kulturfreunden aus Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt das ganz besondere Angebot: In Kooperation mit den Städten und Gemeinden sowie der Volkshochschule Schwetzingen e.V., bringt ab Oktober 2013 ein Bus Theaterinteressierte ins Heidelberger Theater, um sowohl Schauspiel als auch Musiktheater zu erleben. Staus in der überfüllten Innenstadt und lästiges Parkplatzsuchen sind Schnee von gestern. Das Motto: Entspannt – von Anfang an – einen Theaterabend genießen!
Der Bus fährt wie gehabt über Brühl, nach Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt, von da nach Heidelberg und nach der Vorstellung wieder zurück. Der Besuch einer Vorstellung nach Wahl inklusive der Busfahrt kostet in der „Kategorie III“ 29,95 EUR. Werden alle sechs Vorstellungen als Paket bestellt, gibt es sogar noch eine Ermäßigung von 15.- EUR auf den Gesamtpreis. Das Gesamtpaket kostet dann nur 164,70 EUR. Die Karten können über das Generationenbüro der Stadt Schwetzingen bestellt werden und kommen dann bequem auf dem Postweg nach Hause.

Gute Nachrichten aus Stuttgart: Schwetzingen erhält für seinestädtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Kernstadt“ Finanzhilfen in Höhe von 280.000 Euro im Rahmen des Bund-Länder-Sanierungs- und Entwicklungsprogramms 2013.
Diese Förderung steht insbesondere im Zusammenhang mit der städtebaulichen Entwicklung des Granitzky Areals, wo in den nächsten Monaten mit einem Baubeginn zu rechnen ist.
Die erneute Städtebauförderung war möglich, nachdem die Stadt Förderbaumittel in Höhe von 400.000 Euro aus dem Quartier II zurückgegeben und eine Umschichtung beschlossen hatte.

Wenn es nach dem Willen der Europäischen Union (EU) geht, sollen Kommunen ihre Trinkwasserversorgung bald europaweit ausschreiben müssen. Damit würde Wasser, unser wichtigstes Lebensmittel überhaupt, zur reinen Handelsware und somit zum Spekulationsobjekt von Privatunternehmen. Mit welchen möglichen Folgen, das zeigen durchaus abschreckende Beispiele aus Großbritannien und Spanien: Steigende Preise, sinkende Wasserqualität und marode Leitungssysteme. Kann die EU das wirklich wollen?

Auch in Schwetzingen gibt es Familien, deren Kinder ohne Großeltern aufwachsen. Früher, als oft mehrere Generationen unter einem Dach wohnten, war das kein Problem. Die heutige Berufswelt verlangt aber häufige Ortswechsel, womit dann oft die räumliche Nähe zu Eltern bzw. Großeltern verloren geht. Das kann für die Enkel wie auch für die Großeltern schmerzlich sein. Sie sehen sich oft nur an einigen Tagen oder zu festlichen Anlässen im Jahr.
Die Freiwilligenagentur Schwetzingen „Sei dabei“ will deshalb einen Großeltern-Patendienst einrichten. Schwetzinger Kinder sollen dadurch die Möglichkeit bekommen, mit einer „Leihoma“ oder einem „Leihopa“ jede Woche einige Zeit zu verbringen. Für die Kinder können sich daraus schöne Stunden ergeben, weil die Patengroßeltern viel Zeit haben. Sie schenken den Kindern ihre Aufmerksamkeit, ihre Zuwendung und können einiges von ihrer Lebenserfahrung an die Kinder weitergeben. 

„Welche Dokumente brauche ich, um mein Auto umzumelden?“,„Wo kann ich eine Mülltonne bestellen?“, „Was muss ich tun, wenn ich meinen Wohnsitz ändere?“ Schnell und unkompliziert antwortet auf diese und viele weitere Fragen die einheitliche Behördenrufnummer 115.
Seit rund einem Dreivierteljahr ist diese Servicetelefonnummer für den Rhein-Neckar-Kreis und 50 – einen Monat später 52– dem Kreis angehörende Kommunen frei geschaltet. Die Anrufe bei der 115 gehen seither im Servicecenter der Stadt Ludwigshafen, der Stadt Heidelberg oder der Stadt Mannheim ein. „Wer die 115 wählt, erhält werktags von 8 bis 18 Uhr zum Ortstarif oder mit einer Flatrate ohne zusätzliche Kosten Auskunft, 75 Prozent der Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden angenommen und 65 Prozent werden gleich beim ersten Kontakt beantwortet“, erläutert Thomas Holzer, Projektleiter für die einheitliche Behördennummer im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis den Service. Die 115 trage zur Zufriedenheit der Kreiseinwohnerinnen und Kreiseinwohner bei. Somit habe das Projekt bereits jetzt schon zu mehr Bürgernähe geführt, so Holzer. Weiter empfiehlt er, beim nächsten Behördenanliegen, die 115 einfach mal auszuprobieren und sich von diesem Service zu überzeugen. 

Seit kurzem ist Schwetzingen um eine Partnerstadt reicher. Nach Lunéville (Frankreich), Papa (Ungarn) und Spoleto (Italien) kam jetzt mit der US-amerikanischen Stadt Fredericksburg die jüngste Städtepartnerschaft hinzu. Oberbürgermeister René Pöltl und seine amerikanische Amtskollegin Mary Katherine Greenlaw unterzeichneten am 11. Dezember 2012 gemeinsam im Rathaus von Fredericksburg die offizielle Partnerschaftsurkunde.  

Seit Herbst 2012 ist es möglich, sich über die aktuellsten Ereignisse in Schwetzingen per Newsletter zu informieren. Mit insgesamt drei verschiedenen Newslettern deckt die Stadtverwaltung die Themenbereiche „Kultur & Tourismus“, „Wirtschaft“ und „Städtepartnerschaften“ ab. Die praktischen Kurzinformationen kommen direkt per E-Mail auf den PC oder das Smartphone. Bei Interesse können die Newsletter im Internet unter www.schwetzingen.de/newsletter mit Hilfe einer einfachen Eingabemaske direkt bestellt und auch wieder abbestellt werden. Wer die bereits erschienenen Newsletter verpasst hat oder noch einmal nachlesen möchte, kann die bereits veröffentlichten Newsletter ebenfalls auf dieser Internetseite im Newsletter-Archiv abrufen. Der Bezug der Newsletter und das Archiv sind selbstverständlich kostenlos. Die Stadt Schwetzingen freut sich über reges Interesse.

Jetzt sind auch die Partnerstädte Spoleto (Italien), Papá (Ungarn), Luneville (Frankreich), die künftige Partnerstadt Fredericksburg (USA) und Wachenheim (Weinpatenschaft) dank einer neuen Facebook-Seite mit Schwetzingen vernetzt. Unter http://www.facebook.com/Staedtepartnerschaften.Schwetzingen sind die „Schwetzinger Städtepartnerschaften“ seit kurzem online und freuen sich auf viele Besucher.  Ob Neuigkeiten aus den anderen Städten, Veranstaltungshinweise, Bürgerreisen oder auch „inoffizielle“ Treffen unter Freunden – hier ist Platz für alles Wissenswerte rund um die Städtefreundschaft. Also: "Kommentieren", "teilen", „liken“ etc. ist ausdrücklich erwünscht! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, auch auf diesem Weg die Schwetzinger Städtepartnerschaften mit Leben zu füllen.

Das bellamar wird zurzeit für die kommenden Jahre fit gemacht. Vor knapp dreißig Jahren eröffnet, wird es seit dem vergangenen Jahr umgebaut, um nicht nur technisch mit den Konkurrenzbädern mithalten zu können. "bellamar 2014" heißt das Projekt, weil im Jahr 2014 alles fertig sein soll.

„Älter werden im Rhein-Neckar-Kreis“  lautet der Titel des Seniorenwegweisers, der vom Kreisseniorenrat komplett neu aufgelegt wurde. Dieser kann ab sofort kostenlos im Generationenbüro der Stadt Schwetzingen
abgeholt werden. Auf 78 Seiten gibt es eine Fülle von  Tipps, Hilfen und Freizeitangeboten rund ums Thema älter werden. Vereine, Verbände und andere Leistungsanbieter haben ein Netz von Beratungsstellen und Angeboten geschaffen. Senioren und Angehörige finden hier ergänzend zu den persönlichen Beratungsangeboten viele wichtige und wertvolle Informationen.
Das Generationenbüro am Schlossplatz 4 ist montags, dienstags von 8-12 Uhr  und donnerstags von 8-12 und 14-18 Uhr geöffnet.

„Herzlich willkommen bei der 115. Sie haben das Service-Center der Metropolregion Rhein-Neckar erreicht“ – mit diesen Worten werden ab sofort die Einwohner der Städte Frankenthal, Ludwigshafen am Rhein und Speyer sowie der Kreise Bergstraße, Rhein-Neckar und Rhein-Pfalz begrüßt, wenn sie die einheitliche Behördennummer 115 anrufen. Dort erhalten sie schnell und unkompliziert Antworten auf die wichtigsten Verwaltungsfragen, wie etwa „Wo bekomme ich meinen Reisepass?“, „Wie melde ich mich an oder mein Auto um?“ oder „Welche Dokumente brauchen wir zum Heiraten?“.

„In der Schwetzinger Hardt entsteht das größte Waldschutzgebiet mit Erholungswald in Baden-Württemberg, freut sich der Leiter des Forstamtes im Rhein-Neckar-Kreis“, Dr. Dieter Münch. Das neue regionale Waldschutzgebiet hat eine Größe von etwa 3.200 Hektar und stellt mit dieser Ausdehnung eine absolute Besonderheit in Baden-Württemberg dar, wie Forstdirektor Sebastian Eick vom Forstamt im Rhein-Neckar-Kreis erläutert. Die Waldfläche unterteilt sich in fünf Prozent Bannwald, wo zur unbeeinflussten Entwicklung des Waldes keine forstliche Bewirtschaftung stattfindet, 42 Prozent Schonwald, der in Erhaltungs- und Entwicklungszonen untergliedert ist, und 53 Prozent gesetzlichen Erholungswald.

Kinder sind Gewalt und vielen Gefahren meist schutzlos ausgeliefert. Sie sind die schwächsten und damit schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Die Stiftung Hänsel und Gretel hat aus diesem Grund im Jahr 2002 das Projekt Notinsel ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen, in denen sie Hilfe und Ansprechpartner finden.

Motorradfahrer werden künftig nicht vom Schlossplatz verbannt. Die Stadt kündigt jetzt an, kurzfristig auf der nördlichen Seite des Schlossplatzes in Verlängerung
der Fahrradständer eine Stellfläche für Motorräder und Motorroller auszuweisen, wo Parken erlaubt sein wird.
"Wir wissen, dass dies ein sehr emotionales Thema ist. Gerade das hat uns aber auch zu dieser Entscheidung ermutigt. Schließlich gehören die Motorräder seit Jahrzehnten zum gewohnten Bild des Schlossplatzes", erklärt Oberbürgermeister Dr. René Pölt, der den Gemeinderat vorab in seine Entscheidung eingebunden hat, wohl wissend, dass die Motorräder ein Thema bleiben werden und ein völliger Konsens eher Illusion ist. Die harte Konfrontationslinie mit einem völligen Ausschluss sei für eine Stadt wie Schwetzingen aber sicher der falsche Weg, so Pöltl, der dafür auch keinen überzogenen, sehr teuren Überwachungsaufwand in Kauf nehmen will. Die Umsetzung soll noch in den nächsten Tagen erfolgen.

Doppelten Anlass zur Freude hatten am vergangenen Mittwoch die Stadt Schwetzingen und alle Unterstützer der Städtepartnerschaft mit Fredericksburg: Aus der amerikanischen Stadt erreichte Oberbürgermeister René Pöltl die freudige Nachricht, dass auch der dortige Gemeinderat der Städtepartnerschaft mit Schwetzingen und der Vertragsunterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im kommenden Dezember zugestimmt hat. Damit steht der eigentlichen Städtepartnerschaft zwischen Schwetzingen und Fredericksburg nichts mehr im Wege.

Es werden für viele Engagement Bereiche Freiwillige gesucht. Einige Beispiele hierfür: Der Tafelladen „Appel+Ei“ benötigt tatkräftige Hilfe im Lager und Fahrdienst. Der Verein „Die Brücke e.V. sucht Hilfe bei der Betreuung von Obdachlosen in der Wärmestube. Die Lebenshilfe würde sich über Unterstützung bei gemeinsamen Unternehmungen sowie bei der Freizeitgestaltung mit Behinderten freuen.

Am 15. Mai wurde die von den US-Streitkräften geräumte Kilbourne Kaserne auch offiziell an die Bundesrepublik Deutschland, bzw. an die beauftragte Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Stadt Schwetzingen zurückgegeben. Im unmittelbaren Anschluss daran wurde der Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Schwetzingen und der BImA  zur Weiterentwicklung des Geländes unterzeichnet.
Bereits vor einer Woche hatte der Gemeinderat dieser Vereinbarung zugestimmt.

Schwetzingen sagt Danke an jemanden, der sich jahrelang für ein Schwetzinger Projekt eingesetzt hat: Peyasena Hewakandamby, der Treuhänder des Schwetzinger Waisenhauses erhielt am Dienstag aus der Hand von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl die Verdienstmedaille der Stadt Schwetzingen. Er betreute schon die sehr schwierige und intensive Bauphase im Jahr 2006, organisierte die Auswahl der Kinder und des Personals und ist über die Jahre trotz fortgeschrittenen Lebensalters ein Garant für eine außerordentlich zuverlässige, vertrauensvolle und sehr freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Schwetzingen und Matara.