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Schrobenhausen

Geographisch im Herzen Bayerns gelegen, profitiert Schrobenhausen (ca. 17.000 Einwohner) von seiner Nähe zu Augsburg, Ingolstadt und München.

Schrobenhausen

Geographisch im Herzen Bayerns gelegen, profitiert Schrobenhausen (ca. 17.000 Einwohner) von seiner Nähe zu Augsburg, Ingolstadt und München. Die Stadt kann auf eine über 1200-jährige Geschichte zurückblicken, ist bekannt als Mittelpunkt des größten bayrischen Spargelanbaugebiets, besitzt eine malerische Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert, mehrere Museen und eine Reihe von interessanten Kirchen.

Stadtmauer, Bildquelle: Stadt Schwetzingen

Noch heute sind der Stadtwall sowie 12 Mauertürme erhalten. Einige tragen die Namen der Berufe, die ihre früheren Bewohner ausübten, z. B. Seelweib- oder Hebammenturm. Früher trennte der Stadtwall den inneren und äußeren Stadtgraben, heute lädt er zu einem Spaziergang unter alten Kastanien rund um die historische Altstadt ein. Unter dem architektonischen Einfluss des Ingolstädter Liebfrauenmünsters stehend, bestimmt der mächtige Turm der Stadtpfarrkirche als Wahrzeichen Schrobenhausens schon von weitem die Silhouette der Stadt. Als spätgotische Hallenkirche zählt sie mit ihren mittelalterlichen Fresken zu den schönsten ihrer Art in Altbayern.

Lenbach-Haus, Bildquelle: Stadt Schwetzingen

Kunst und Kultur sind wichtige Bestandteile des städtischen Lebens. Die literarische Sommerakademie und die Barocktage gehören ebenso dazu wie die städtischen Museen. Das Stadtmuseum im Pflegschloss zeigt Sammlungen zur Stadtgeschichte, Werke des in Schrobenhausen geborenen Grafikers Joseph Kaspar Sattler, der als Wegbereiter des Jugendstils gilt, sowie überregional beachtete Kunstausstellungen. Das Lenbachmuseum im Geburtshaus von Franz von Lenbach erinnert an den bedeutendsten deutschen Porträtmaler des ausgehenden 19. Jahrhunderts, der Fürst Bismarck, Ludwig Kronprinz von Bayern oder Papst Leo XIII. porträtierte. Allerlei Wissenswertes rund um die Geschichte und Anbautechnik des Spargels erfährt der Besucher im Europäischen Spargelmuseum. Künstlerische Darstellungen und eine Reihe von Kuriositäten ergänzen die Informationen rund um das Edelgemüse. Eines der ältesten noch erhaltenen Handwerker- und Kleinbürger-Häuser Bayerns, das Zeiselmairhaus, zeigt anhand von Wohnräumen aus verschiedenen Zeitepochen ein halbes Jahrtausend Leben und Arbeiten seiner Bewohner.

Europäisches Spargelmuseum, Bildquelle: Stadt Schwetzingen

Es lohnen aber auch Abstecher in die nahe Umgebung, so etwa zum Wasserschloss Sandizell oder zu einer der schönsten Dorfkirchen Altbayerns: St. Peter mit ihrem vom bayrischen Barockbaumeister Egid Quirin Asam gestalteten Hochaltar. Im nahegelegenen Dorf Gollingkreut lässt sich die 1000jährige „Gollingkreuter Eiche“ bewundern, bevor es weitergeht zur Wallfahrtskirche Maria Beinberg mit Deckengemälden des Augsburger Hofmalers Ignaz Baldauf. Wanderer und Radfahrer zieht es in die Ausläufer des Donau-Isar-Hügellands und ins Paartal, eine der letzten naturnahen Flusslandschaften Bayerns.

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