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Auf dem Weg zu einem integrierten Klimaschutzkonzept

17.10.: Workshop "Energieeffizienz in Betrieben"

Die Stadt Schwetzingen möchte den Klimaschutz aktiv voranbringen und in allen relevanten Bereichen zu verankern. Zu diesem Zweck erarbeitet die Firma B.A.U.M. Consult derzeit gemeinsam mit der Stadt ein integriertes Klimaschutzkonzept. Um den Klimaschutz auch in den örtlichen Betrieben zu verankern, veranstaltet die Stadt am 17. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Palais Hirsch (Schlossplatz 2) einen Workshop zum Thema ‚Energieeffizienz in Schwetzinger Betrieben‘. In der kostenfreien Veranstaltung werden die Energieexperten von B.A.U.M. Consult Fördermöglichkeiten für Energieeffizienzmaßnahmen und Erfolgsbeispiele aus der Praxis aufzeigen.

Ob effiziente Hallenbeleuchtung mit LED-Leuchtmitteln, die Erneuerung eines Druckluftkompressors oder effizientes Mobilitätsmanagement (Fuhrparkmanagement, Dienstreisen, Mitarbeitermobilität): Eine Analyse der energetischen Infrastruktur und internen Prozesse zahlt sich auch finanziell aus.
Durch Nutzung von Abwärme des Nachbarunternehmens oder durch kooperatives Fuhrparkmanagement können zusätzliche Synergien entstehen.

Ort
Palais Hirsch Schlossplatz 2 68723 Schwetzingen
Zeit
17. Oktober 2017, 18:00 - 20 :00 Uhr

Anmeldung und weitere Informationen


2. Klima-Werkstatt am 09.10.2017

Nach der erfolgreichen 1. Klima-Werkstatt Mitte September, in der engagierte Bürgerinnen und Bürger Visionen kreierten und fleißig Ideen für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Schwetzingen im Jahr 2030 sammelten, steht nun die 2. Klima-Werkstatt an.

Kurz wird der Blick auf die bisherigen Erkenntnisse und Ergebnisse gelenkt – Wie sieht Schwetzingens Energieverbrauch und Treibhausgasbilanz aus? Wo schlummern Potenziale die zu heben sind? – um anschließend aktiv in die Workshoparbeit zu starten.

In vier parallelen Workshops werden die gesammelten Ideen der 1. Klima-Werkstatt zu etwa 25 konkreten und umsetzungsfähigen Maßnahmen weiterentwickelt. Wie wäre eine autofreie Innenstadt denkbar? Wie könnte ein klimafreundliches Musterhaus aussehen? Wie könnte „Urban Gardening“ in alten Grünflächen des Schlosses stattfinden? Wie könnte eine dynamische Anzeige zu Energieverbrauch, Energieerzeugung und Treibhausgaseinsparungen an öffentlichen Gebäuden umgesetzt werden?

Dabei stehen wieder die vier folgenden Handlungsfelder zur Auswahl:

  1. Die Stadt als Aktivator, Motivator und Unterstützer bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts
  2. Klimafreundlich Bauen und Sanieren im privaten Bereich
  3. Innovationsprojekte für eine zukunftsfähige Energieversorgung und klimafreundliche Lebensweise in Schwetzingen
  4. Mobilitätswende

Die Stadt lädt alle Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger – auch die, die bei der 1.Veranstaltung nicht anwesend waren – herzlich ein dabei zu sein und eine klimagerechte Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten. Denn nur durch Ihr Zutun, können wertvolle Beiträge und lokalspezifisches Wissen einfließen und zu maßgeschneiderten und von der Bürgerschaft getragen Klimaschutzprojekten führen. Diese bilden später den Maßnahmenkatalog des durch das BMUB geförderte Klimaschutzkonzepts der Stadt und geben den Klimaschutzfahrplan der nächsten Jahre für Schwetzingen vor.

Ort
Palais Hirsch Schlossplatz 2 68723 Schwetzingen
Zeit
09. Oktober 2017, 18:00 - 21 :00 Uhr

Anmeldung

Information


1. Klima-Werkstatt am 14.09.2017

Die Stadt Schwetzingen hat beschlossen den Klimaschutz aktiv voranzubringen und in allen relevanten Bereichen zu verankern. Mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen will die Stadt ihrer Verantwortung gegenüber dem Pariser Klimaabkommen auf lokaler Ebene nach-kommen und die damit einhergehenden Entwicklungschancen nutzen. Gelingen kann dies nur, wenn sich Stadt, Unternehmen und Bürger*innen vor Ort zusammenschließen und ein gemeinsames Arbeitsprogramm für lokalen Klimaschutz und Energiewende für die nächsten Jahre erarbeiten.

Um eine solide Orientierungsgrundlage und ein maßgeschneidertes Arbeitsprogramm für Schwetzingen zu erhalten, lässt die Stadt von dem Beratungsbüro B.A.U.M. Consult ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen. Das Konzept wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit 65% gefördert.

Aufbauend auf der Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Schwetzingen ermittelte die B.A.U.M. Consult Energiepotenziale innerhalb Schwetzingens für den Ausbau erneuerbarer Energien sowie zur Steigerung eines effizienteren Energieeinsatzes und Energieeinsparung. Aus dem Ergebnis wird abgeleitet, welche quantitativen Klimaziele in Schwetzingen erreichbar sind. Diese lokalen Klimaziele werden mit Bürger*innen, Arbeitnehmer*innen und anderen interessierten Akteuren diskutiert und abgestimmt. Des Weiteren werden mit breiter Bürgerbeteiligung konkrete maßgeschneiderte Klimaschutz-projekte in den vier wichtigsten Handlungsfeldern erarbeitet

  1. Die Stadt als Aktivator, Motivator und Unterstützer bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts
  2. Klimafreundlich Bauen und Sanieren im privaten Bereich
  3. Innovationsprojekte für eine zukunftsfähige Energieversorgung und klimafreundliche Lebensweise in Schwetzingen
  4. Mobilitätswende

Bringen auch Sie sich mit Ihren Ideen und Ihrem Engagement ein und tragen Sie selbst zu einer klimafreundlicheren Umwelt bei!

Ort
Palais Hirsch Schlossplatz 2 68723 Schwetzingen
Zeit
14. September 2017 18:00 - 21:00 Uhr
 
 

Anmeldung

Information


11.07.2017 Auftakt im Klimaschutzkonzept - 1. Sitzung des Lenkungsausschusses tagt im Rathaus

Am 11. Juli war es soweit. Der Lenkungsausschuss zum Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Schwetzingen tagte zum ersten Mal. Stadträte, sämtliche Amtsleiter der Stadtverwaltung, Experten aus Wirtschaft, dem Handwerk und der Wissenschaft, Vertreter der Schulen, Umwelt -und Verkehrsverbände folgten der Einladung des Oberbürgermeisters Dr. René Pöltl. In Zusammenarbeit mit der Firma B.A.U.M. Consult GmbH und der Stabsstelle für Klimaschutz, Energie und Umwelt der Stadt Schwetzingen wurden erste Analyseergebnisse und der Ablauf des Prozesses dargestellt. Ludwig Karg, Geschäftsführer von B.A.U.M. schwor die Gemeinschaft ein, sich den Herausforderungen zur Erreichung des „2-Grad-Ziels“ auch hier in Schwetzingen zu stellen. Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck des Schwetzingers liegt mit knapp 9 Tonnen noch unter den 11 Tonnen des Bundesdurchschnitts. Um das „2-Grad-Ziel“ zu erreichen dürften nur 2 Tonnen CO2- emittiert werden. Zur Veranschaulichung: Um eine Tonne CO2 zu kompensieren, müsste jeder von uns 80 Bäume pflanzen.

„Klimaschutz wird in den Städten und Gemeinden gemacht“, so Karg. Um sich diesem Ziel zu nähern wird B.A.U.M. nach Potenzialen zur Energieeinsparung, Energieeffizienz und zu Erneuerbaren Energien in ganz Schwetzingen suchen und auch aufzeigen, dass durch Klimaschutzmaßnahmen die örtliche Wirtschaft und jeder Einzelne profitieren kann. Hierzu brauch es einen Plan, der gemeinsam mit den Bürgern, Unternehmen und der Verwaltung erarbeitet werden soll. Hierzu finden nach der Sommerpause zwei „Klima-Werkstätten“ mit Bürgern und ein „Wirtschafts-Workshop“ statt. Der erste Bürger-Dialog soll dazu dienen, eine positive Aufbruchsstimmung zu erzeugen und erste Projektideen zu sammeln. Im zweiten Teil werden diese Ideen konkretisiert und mit Maßnahmenvorschlägen aus bestehenden Konzepten (z.B. Forum Mobiles Schwetzingen) abgestimmt. Die Ergebnisse werden in Projektsteckbriefen festgehalten. Idealerweise lässt sich aus den Teilnehmern ein sogenannter „Projektpate“ je Projekt finden, welcher dem Prozess leben einhauen soll.

Ähnlich der Klima-Werkstätten dient der „Wirtschafts-Workshop“ zunächst zur Information über den Klimaschutzprozess der Stadt Schwetzingen, macht aber auch den Bezug zwischen Wirtschaft und Klimaschutz deutlich und zeigt erste mögliche Handlungsansätze für Betriebe auf. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden nach einer kurzen Phase der Ideensammlung, konkrete Maßnahmen abgeleitet und in Projektsteckbriefen festgehalten.

Der Lenkungsausschuss wird diesen Prozess steuern und die Zusammenarbeit der Akutere auch nach der einjährigen Konzeptphase aufrechterhalten, sodass eine nachhaltige Umsetzung des Konzeptes gesichert ist.

Aktivitäten im Klimaschutzkonzept

  • 14. September, 18 Uhr, Palais Hirsch: „1. Klima-Werkstatt“ mit Schwetzinger Bürgern
  • 09. Oktober, 18 Uhr, Palais Hirsch: „2. Klima-Werkstatt“ mit Schwetzinger Bürgern
  • 17. Oktober, 18 Uhr, „Wirtschafts-Workshop“ mit Schwetzinger Unternehmen, Handel, Dienstleistung, Handwerk, Gewerbe

18.05.2017: Vergabe des Klimaschutzkonzeptes an die Firma B.A.U.M. Consult GmbH

In der Sitzung des Gemeinderates am 18.05.2017 wurde der Vergabe zur Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Schwetzingen an die Firma B.A.U.M. Consult GmbH zum Angebotspreis von 50.337 Euro einstimmig zugestimmt. 65 Prozent, das heißt rund 33.800 Euro werden als Zuschuss vom Fördermittelgeber gewährt.


Projektträger Jülich fördert die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Stadt Schwetzingen (Fördernummer 03K02401)

Die Stadt Schwetzingen erhält für die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts eine Förderung aus dem "Energie- und Klimafonds" des Bundes. Der Zuwendungsbescheid wurde am 22.06.2016 mit der Fördernummer 03K02401 für den Zeitraum 01.05.2017 bis 30.04.2018 erteilt. In dieser Phase findet auch die Beteiligung der Bürger und der Betriebe statt. Das Konzept wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit 65 Prozent gefördert.


Erster Schritt: Einstiegsberatung zum Klimaschutz (Förderkennzeichen 03K00245), Abschluss Oktober 2015

Mit der vorgeschalteten Beratungsleistung (Projektphase 1.11.2014 - 31.10.2015) wurde die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur (KliBA) aus Heidelberg beauftragt. In dieser Beratungsphase wurden die örtlichen Verhältnisse, die möglichen Beteiligten, Netzwerkstrukturen und auch mögliche Schwerpunkte eines Klimaschutzkonzeptes untersucht und erste Ziele definiert.
Mit der geförderten Beratungsleistung soll das Querschnittsthema Klimaschutz erstmals in Schwetzingen strategisch implementiert werden. Im Fokus stehen hierbei sämtliche klimaschutzrelevanten Bereiche. Damit soll Kommunen, die sich bisher kaum oder nur am Rande mit Klimaschutz auseinandergesetzt haben, ein systematischer Einstieg in dieses Aufgabenfeld ermöglicht werden.
In der Beratung wurden gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung der Status quo an Aktivitäten und Strukturen analysiert, Optimierungspotenziale diskutiert und zusammen mit der Kommune ein Zeitplan entwickelt, wie Klimaschutz in der kommunalen Verwaltung kurz- und mittelfristig verankert werden kann. Zielgruppe der Klimaschutz-Beratung waren Gemeinderat und Verwaltung.

Abschlussbericht zur Klima-Beratung liegt vor

In der Gemeinderatssitzung am 19. November 2015 wurde als Ergebnis der Abschlussbericht "Coachingphase Kommunaler Klimaschutz" beschlossen. Die insgesamt 37 formulierte Ziele und Maßnahmen bilden einen Prioritätenkatalog für die nächsten Jahre.
Jede einzelne Maßnahme ist noch aufzubereiten und separat vom Gemeinderat zu beschließen.
Insgesamt wurde deutlich, dass Schwetzingen bei den Klimaschutzaktivitäten in einigen der acht untersuchten Teilbereiche (Energiemanagement, Institutionalisierung, Klimaschutz global, Beschaffung, Energieerzeugung und Energieversorgung, Siedlungsentwicklung und Verkehr) in der Vergangenheit schon Profil gezeigt hat, z.B. bei der Energieerzeugung/ Energieversorgung oder dem Verkehr. In anderen Bereichen besteht dagegen noch Aufholbedarf. Dies betrifft z.B. ein kontinuierliches Energiemanagement, die Institutionalisierung von Prozessen und das Beschaffungswesen.

Zum Hintergrund:

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert auf Basis der "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitative" Klimaschutzprojekte in Kommunen.


Weiterführende Links:



Ansprechpartner

Herr Patrick Cisowski

Klimaschutzbeauftragter

Telefon: (0 62 02) 87-481
Fax: (0 62 02) 87-483
Gebäude: Wildemannstr. 1
Raum: 1
Frau Hannah Ziesche
Telefon: (0 62 02) 87-482
Fax: (0 62 02) 87-483
Gebäude: Wildemannstr. 1
Raum: 1