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IHK-Standortumfrage 2015 in Schwetzingen

Unternehmen zeigen sich zufrieden mit ihrem Standort

Bei der Vorstellung der IHK-Standortumfrage für Schwetzingen: Oberbürgermeister René Pöltl (2. v. l.) mit IHK-Hauptgeschäftsführer Axel Nitschke (l.), dem stv. Hauptgeschäftsführer Wolfgang Niopek (2. v. r.) und Ralf Schlindwein (Stabsstelle Politikkontakte, IHK Rhein-Neckar) Foto: IHK Rhein-Neckar

Die Schwetzinger Firmen bewerten die allgemeinen Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort als gut – so das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar und der Stadtverwaltung. Die IHK und die Stadtspitze analysierten gemeinsam die Ergebnisse im Rathaus. Von 476 befragten Unternehmen – darunter auch Kleingewerbetreibende – antworteten rund 58 im Zuge der Umfrage.


„Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen, denn sie zeigen, dass unsere engagierte Arbeit von den Unternehmen wahrgenommen wird“, freut sich Oberbürgermeister Dr. René Pöltl. „Besonders positiv stimmt uns, dass die Unternehmen Schwetzingen als familienfreundlichen Heimatstandort und zugleich als zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort wahrnehmen“, ist der Rathauschef mit den guten Werten für das Image des Standorts sehr einverstanden. „Die Anbindung an Bundesstraßen und Autobahnen ist ideal – das belegt auch die Umfrage. In naher Zukunft wird sich auch die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr verbessern“, wirbt Pöltl für seine Stadt.

„Zur guten Lage des Standorts kommen in diesem Jahr bessere Bewertungen der Arbeit von Verwaltung und Wirtschaftsförderung hinzu. Diese wird heute wesentlich unternehmensnäher wahrgenommen als bei der Umfrage vor vier Jahren“, gibt Dr. Axel Nitschke, Hauptgeschäftsführer der IHK Rhein-Neckar, die besseren Einschätzungen der städtischen Arbeit an Pöltl weiter. Besonders bei den für Unternehmen wichtigen Standortfaktoren wie Qualität der Wirtschaftsförderung, Verlässlichkeit der Stadt bei Wirtschaftsfragen und Transparenz von städtischen Entscheidungen hat die Verwaltung sich klar gegenüber der Vorumfrage verbessert. „Dadurch steigt die Erwartungshaltung der Firmen. Wirtschaftsförderung und Verwaltung dürfen hier nicht nachlassen“, gibt Nitschke die Erwartungen an den Oberbürgermeister weiter.

Etwas schwächer fallen die Noten der Unternehmen für die örtlichen Miet- und Kaufpreise von Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien aus. „Die Unternehmen setzen auf die Erschließung der Konversionsflächen, um den Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln“, berichtet der IHK-Hauptgeschäftsführer von den Rückmeldungen der Unternehmen. Auch der Mangel an Fach- und Führungskräften ist für die Schwetzinger Unternehmen eine wachsende Herausforderung. „Eine kommunale Patentlösung gibt es für dieses Problem nicht. Die Stadt sollte aber dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen bei den sogenannten weichen Standortfaktoren stimmen. Dazu gehören unter anderem Betreuungsangebote für Kinder und Senioren sowie Sport-, Freizeit- und Kulturangebote. Als IHK Rhein-Neckar unterstützen wir die Unternehmen mit unseren Angeboten im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung“, erläutert Nitschke.

„Die wenigen Kritikpunkte aus der Umfrage werden wir angehen. Die insgesamt positive Bewertung des Standorts Schwetzingens nehmen wir als Auftrag, in dieser Richtung weiter zu arbeiten. Wir wissen, dass vor dem Verteilen das Verdienen kommt, daher wollen wir den Unternehmen und deren Angestellten ein gutes Umfeld bieten“, betont Pöltl zum Abschluss des Gesprächs.



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