4. Schwetzinger Ausbildungsbörse am 16. März
50 Unternehmen und Betriebe aus Schwetzingen und der Region präsentieren sich von 9-14 Uhr in der Schimper-Realschule
Neuauflage mit Rekordbeteiligung der ausstellenden Firmen / Gute Vorbereitung von Schülern und Eltern besonders wichtig / Auch für Abiturienten interessant
Mit einer Rekordbeteiligung der ausstellenden Firmen und Betriebe geht die Schwetzinger Ausbildungsbörse am Freitag, 16. März 2012, in die 4. Runde. Die Veranstaltung hat sich bereits so gut bei den hiesigen ausbildenden Firmen als Präsentationsplattform etabliert, dass inzwischen 50 Firmen an ihr teilnehmen werden.

Die Schulabgänger finden eine gute Mischung der ausstellenden Firmen vom Handwerksbetrieb über Dienstleistungsbetriebe und Verwaltungen bis hin zum Großunternehmen. So sind wieder viele klangvolle Namen auf der Messe präsent. Von den international agierenden Großunternehmen sind beispielsweise die Daimler AG, Friatec, Heidelberger Druckmaschinen, Henkel, Roche Diagnostics oder die Rudolf Wild GmbH mit einem Stand vertreten. Von den regional ansässigen Firmen sind mehrere Krankenkassen und Gesundheitsträger wie das GRN Klinikum, das Deutsche Krebsforschungsinstitut, die Firma Kaufland, MVV Energie oder die Polizei Heidelberg dabei. Viele bieten nicht nur Information sondern auch weitere Angebote z.B. Bewerbertrainings. Neu in diesem Jahr präsentiert sich auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg – Mannheim mit ihrem Ausbildungsspektrum. Bei der Breite der Angebote ist für Abgänger aller Schularten, auch für Abiturienten etwas dabei. Alle sind eingeladen, bei der Ausbildungsbörse Kontakte mit den dortigen Firmen zu knüpfen. Auch die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer und die Arbeitsagentur sind mit ihrem breiten Beratungsangebot vertreten.
Die hohe Anzahl der beteiligten Firmen und die eine oder andere Engstelle im Vorjahr nahmen die Organisatoren von Schulen und Stadtverwaltung zum Anlass, neue Wege beim Raumkonzept zu gehen. Erstmals wird in diesem Jahr ein Zelt auf dem rückwärtigen Hof Platz für zahlreiche Firmenstände bieten, so dass alle Aussteller im Erdgeschoss und 1. OG gut zu finden sind.
Es hat sich rumgesprochen: Die Schwetzinger Ausbildungsbörse bietet engagierten Schulabgängern eine tolle Chance, sich über das Ausbildungsangebot zu informieren und frühzeitig aussichtsreiche Kontakte mit den Firmen herzustellen. Zudem gibt es eine veränderte Situation: Kamen in früheren Jahren auf einen Ausbildungsplatz dutzende Bewerber/innen, hat sich die Situation inzwischen deutlich zu Gunsten der Absolvent/innen gedreht. Gerade Schulabgänger mit guten und mittelguten Abschlusszeugnissen haben heute zunehmend die Wahl, sich ihre Arbeitgeber aussuchen zu können. Aber auch für Schwächere ist die Suche keineswegs aussichtslos. Oft zeigen sich die Stärken ja erst im praktischen Einsatz. Viele Unternehmen suchen händeringend nach Auszubildenden. In manchen Berufszweigen – z.B. im Handwerk – ist es heute schon fast aussichtslos, Lehrlinge zu bekommen. Das bestätigte z.B. auch Bäckermeister Michael Utz kürzlich auf dem Unternehmertreffen im Hirschacker: „Mir ist es leider im vergangenen Jahr nicht gelungen, einen Lehrling zu finden.“ Er hofft auf mehr Erfolg in diesem Jahr.
Florian Nohl, Rektor der Schimper-Realschule, ermutigt aufgrund der insgesamt guten Lage daher alle Schulabgänger/innen, sich möglichst früh und intensiv mit der Suche nach dem Traumberuf auseinanderzusetzen: „Die Schüler sollten auf jeden Fall gut vorbereitet zur Ausbildungsbörse kommen und sich bereits zu Hause überlegen, mit welchen Firmen sie vor Ort Kontakt aufnehmen möchten.“ Dazu gehöre auch, sich über die Geschäftsbereiche der Firmen und deren Lehrstellenangebote zu informieren, sich Gedanken über die eigenen Stärken und Schwächen zu machen, um im Gespräch schon ehrliches Interesse zu bekunden. Auch ganz wichtig sei es, bereits konkrete Fragen an die zukünftigen Arbeitgeber zu richten. Das signalisiere den Firmen, dass die Jugendlichen mit ehrlichem Engagement an die Ausbildungslatzsuche gehen.
Dazu hat die Schimper-Realschule didaktisch gut aufbereitete Materialien zur Berufsfindung für die Schüler und Lehrer zusammengestellt, die bereits vorab auch den anderen Schulen aus Schwetzingen und der Nachbarschaft zur Verfügung gestellt wurden. Auch bei den Schulen ist jetzt schon eine Rekordbeteiligung in Sicht. Deswegen wird es auch dieses Jahr wieder feste Zeitfenster für die einzelnen Schulen geben, um zuviel Stoßgeschäft zu vermeiden.
Elfriede Lechner, Rektorin der Kurt-Waibel-Schule und Gesamtkoordinatorin der Ausbildungsbörse, appelliert auch an die Eltern der Schulabgänger, sich mit dem Thema Berufsfindung auseinanderzusetzen. „Es ist sehr wichtig, dass sich auch die Eltern über die Ausbildungssituation und die Angebote der Firmen informieren um ihre Kinder optimal bei der Lehrstellensuche begleiten und unterstützen zu können. Daher laden wir ausdrücklich auch die Eltern zum Besuch der Ausbildungsbörse ein.“
Weitere Informationen:
4. Schwetzinger Ausbildungsbörse am 16. März

Bei der 4. Ausbildungsbörse präsentieren sich von 9 bis 14 Uhr 50 Unternehmen und Betriebe aus Schwetzingen und der Region in der Karl-Friedrich-Schimper Realschule.
















