
Die Pyramiden von Gizeh, die Chinesische Mauer, Schloss Versailles, Kloster Maulbronn, … und bald auch Schwetzingen?
Das Ensemble aus Garten, Schloss und Stadt ist ein einzigartiges Zeugnis des 18. Jahrhunderts. Als Sommerresidenz unter Kurfürst Carl Theodor erlebte die Anlage ihre Blütezeit. Ihr kulturgeschichtlicher Wert geht weit über nationale Interessen hinaus.
Ende Januar 2007 wurde als entscheidender Schritt auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe offiziell bei der UNESCO in Paris der Antrag auf Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO eingereicht.
Die angestrebte Aufnahme von Schwetzingen in die UNESCO-Welterbeliste ist ein aufwendiger, formgebundener Prozess. Schon mit der Einreichung des UNESCO-Antrags sind konkrete Schritte erforderlich, um den Erhalt, die Pflege und die Vermittlung des gemeinsamen kulturellen Erbes im Sinne der UNESCO-Welterbekonvention sicherzustellen. Auf der Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees im Juni 2009 in Sevilla sollte ursprünglich über den Antrag formell entschieden werden.
Mitte Juni 2009 haben das Land Baden-Württemberg und die Stadt Schwetzingen den Antrag aufgrund eines negativen Votums von ICOMOS zunächst zurückgezogen.
Im Herbst 2009 wurde der Antrag noch einmal von der Projektgruppe überarbeitet und unter dem Titel „Schwetzingen – Kurfürstliche Sommerresidenz“ im Januar 2010 neu bei der UNESCO in Paris eingereicht. Eine Entscheidung über den Antrag auf Aufnahme in die Welterbeliste ist frühestens 2012 zu erwarten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.welterbeantrag-schwetzingen.de
| Ansprechpartner: | ||
| Land Baden-Württemberg: Andreas Falz Tel. 07251-742640 e-mail: andreas.falz@ssg.bwl.de |
Stadtverwaltung Schwetzingen: Dr. Barbara Gilsdorf Tel. 06202-87137 e-mail: barbara.gilsdorf@schwetzingen.de |