Startseite

Aktuelles / Termine

1. Schwetzinger Singalong zum Stadtjubiläum

Am Mittwoch, dem 21.12., findet in der St. Pankratius-Kirche ein besonderes „Konzert“ statt: ein „Singalong“. Diese Form des „öffentlichen Mitsingens“ hat vor allem im anglikanischen Raum eine große Tradition. Man kommt zum Singen zusammen, bringt die Noten mit, es gibt eine kurze Ansingprobe – und dann beginnt das gemeinsame Konzert. Wichtig hierbei ist, dass die Sängerinnen und Sänger das Werk können, d.h. entweder schon mehrfach gesungen oder einstudiert haben – also das Werk beherrschen. Denn in der halbstündigen Ansingprobe werden nicht mehr die Töne geübt und ausgiebig geprobt, sondern es ist nur eine kurze Verständigungsprobe, um bestimmte Spielregeln und manche Übergänge festzulegen.
Man sitzt nach Stimmgruppen in den Kirchenbänken und wird vom Dirigenten und Orchester geführt und begleitet. Sogar die Arien dürfen mitgesungen werden, wenn sie geläufig sind! Allein die Rezitative sind den Solisten vorbehalten. Und wer das Werk sehr gut beherrscht, darf in den gemischten Stimmgruppen sitzen.
Die Ansingprobe ist von 19-19.30 Uhr. Die Plätze sind ab 18.50 Uhr einzunehmen. Und weil es nicht nur eine Vorfreude auf Weihnachten ist, sondern auch ein Beitrag zum Stadtjubiläum, wird quasi als Zugabe das berühmte „Halleluja“ aus dem „Messias“ von Händel zu musizieren. Es spielt das Heidelberger Kantatenorchester, solistisch wirken Angelika Reinhard, Astrid Bohm, Sebastian Hübner und Matthias Eschli mit.
Teilnehmerkarten zu 10 Euro und Zuhörerkarten zu 15 Euro gibt es in der Bücherinsel, der Buchhandlung Kieser und im katholischen Pfarramt. Die Zuhörer erhalten nach der Ansingprobe Einlass ab 19.30 Uhr. Um 20 Uhr ist offizieller Beginn.
 
Dies sind die „10 Singalong-Gebote“:
1. Alle MitsängerInnen sitzen in ihren Stimmgruppen (Sopran, Alt, Tenor, Bass). Nur im „gemischten Block“ sitzen SängerInnen aller Stimmgruppen.                                              
2. Die Zuhörer haben eigene Plätze.Die Chorstücke werden im Stehen gesungen, die Arien im Sitzen.
3. Die Anweisungen des Dirigenten (Einsätze, Tempo, Abschläge etc.) sind bindend für alle Teilnehmenden.
4. Die Arien dürfen mitgesungen werden: alle Frauenstimmen die Sopran- und Alt-Arien, alle Männerstimmen die Tenor- oder Bass-Arien.
5. Die Rezitative werden ausschließlich von den Solisten vorgetragen.
6. Wir machen eine Aufführung, keine Probe! – Aber: es ist auch kein Konzert! Jeder soll unabhängig von seinen sängerischen Fähigkeiten die Möglichkeit haben, dabei zu sein. Alle werden sich den Gegebenheiten dieser gemeinsamen Sache anpassen und ihr Bestes dazu beisteuern.
7. Der Dirigent unterbricht die Aufführung nur, wenn etwas total schief geht und es nötig ist, neue Anweisungen zu geben, um das Weihnachtsoratorium gut zu Ende zu singen.
8. Teilnehmer, die offensichtlich ein Risiko für das Gelingen der Aufführung darstellen, sind von den Nebensitzenden freundlich zu ermahnen.
9. Essen und Trinken ist in den Kirchenbänken nicht gestattet.
10. Handys und Fotoapparate müssen ausgeschaltet werden.
Weitere Infos unter: detlev.helmer@kbz.ekiba.de oder detlev.helmer@web.de

Buchpräsentation "Schwetzingen - Geschichte(n) einer Stadt" am 24. November

„Schwetzingen – Geschichte(n) einer Stadt“: So lautet der Titel des ersten Bandes der Stadtgeschichte Schwetzingens, der am 24. November um 19 Uhr im Palais Hirsch der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die „Macher“ des Buches werden über die Umstände der Entstehung berichten und die Inhalte von Band 1, der die Vormoderne bis etwa 1800 zum Gegenstand hat, vorstellen. Dr. Ralf Richard Wagner wird in einem Vortrag die Blütezeit Schwetzingens in der Zeit als kurfürstliche Sommerresidenz aufleben lassen.
Das umfassende Buchprojekt wird in zwei Bänden herausgegeben. Der zweite Teil zur modernen Geschichte von etwa 1800 bis heute erscheint im Frühjahr 2017. Thematisch sind alle Bereiche abgedeckt, die für die Entwicklung Schwetzingens von besonderer Relevanz sind. Angefangen von der frühen Besiedlung über die urkundliche Ersterwähnung Schwetzingens im Mittelalter, beendet die Zeit der kurpfälzischen Hofhaltung zu Schwetzingen den Band 1. Im zweiten Band wird es dann um Schwetzingen als Amtsstadt, die Entwicklung der Stadt zur Zeit des Großherzogtums Baden über die Zeit der Weltkriege bis hin zur Bundesrepublik gehen.
Thematisiert werden nicht nur die Geschichte der Stadt als solche, sondern auch diejenigen Geschichten und Anekdoten, die Schwetzingens besonderes historisches Erbe auszeichnen. Strukturell handelt es sich bei dem Buch um einen Sammelband, also einzelne, inhaltlich geschlossene Aufsätze, die in Buchform zusammengestellt sind.
Das Buch kostet 22,80 Euro und kann am Abend käuflich erworben werden. Ab dem 25. November ist es dann in der Touristinformation und im lokalen Buchhandel erhältlich. Im Anschluss an die Vorstellung des Buches stehen die Autoren und Herausgeber bei einem kleinen Umtrunk für Fragen zur Verfügung. Die Bevölkerung ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bürgerbefragung der DHBW Studierenden im Rahmen des Jubiläumsjahres: Präsentation des Gesamtergebnisses

Am 19. Oktober präsentierte Professor Dr. Carsten Schröer von der Dualen Hochschule Baden Württemberg ausgewählte Ergebnisse der groß angelegten Bürgerbefragung, die im Rahmen des Jubiläumsjahres1250 Jahre Schwetzingen stattgefunden hatte.
In dem über zwei Jahre angelegten Forschungsprojekt zwischen der DHBW Mannheim und der Stadt Schwetzingen wurden Meinungen der Schwetzinger Bürger/innen zum Leben in der Stadt und zur Wahrnehmung und Teilnahme an Veranstaltungen des Jubiläumsjahrs ermittelt.
Ziel war es herauszufinden, wie es um die Identifikation der Bürger mit der Stadt sowie mit der Zufriedenheit der Lebenssituation allgemein beschaffen ist. Abgefragt wurden unter anderem die Lebensqualität und Zufriedenheit mit verschiedenen Bereichen und Angeboten in der Stadt, das Image Schwetzingens, der persönliche Grad an Integration und Identifikation sowie die Erwartungen an das Jubiläumsjahr.
Die Zusammenfassung der Bürgerbefragung können Sie in folgender Präsentation nachlesen: 

Jubiläums-Ausstellung "Von Suezzingen zu Schwetzingen" im Karl-Wörn-Haus

Aus Anlass der Ersterwähnung Schwetzingens im Lorscher Codex im Jahre 766 zeigen das Stadtarchiv Schwetzingen und das Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen, die Jubiläumsausstellung „Von Suezzingen zu Schwetzingen“.
Zahlreiche Exponate erwarten die Museumsbesucher und entführen sie zu einem Rundgang durch die spannende Geschichte Schwetzingens. Die Anfänge der Siedlung im 8. Jahrhundert und die Verbindungen zum Kloster Lorsch werden durch Modelle und Requisiten aus dem Spielfilm „Die Päpstin“ veranschaulicht. Interaktive Medienstationen laden zum virtuellen Blättern im Lorscher Codex ein. Ein Highlight stellt der „sprechende Archivar“ dar, der auf humorvolle Art gerne Fragen zur Geschichte beantwortet.
 
Wer wissen möchte, woher der Ortsname Schwetzingen kommt, wie der Leimbach früher hieß oder wie sich Flurnamen und Straßennamen im Laufe der Zeit veränderten, findet hier die Antworten. Darüber hinaus wird ein Blick auf die mittelalterliche Geschichte Schwetzingens mit der Entstehung des Schlosses als Wasserburg zwischen Ober- und Unterdorf und des dort ansässigen Rittergeschlechtes derer zu Erligheim geworfen. Kinder können gerne in die Rolle des Ritters oder des adligen Fräuleins schlüpfen. Auch das Zeitalter der Kriege des 17. Jahrhunderts wird eindrücklich dargestellt.
 
Schwetzingen erlebte ab dem 18. Jahrhundert eine Blütezeit. Das Dorf wurde zur Sommerresidenz der Kurfürsten von der Pfalz erhoben, erhielt Marktrechte und wurde in der badischen Zeit von Großherzog Leopold 1833 mit Stadtrechten versehen. Dieser Prozess wird anhand ausgewählter Originale anschaulich dokumentiert.
 
Dem Stadtmodell von 1966, entstanden anlässlich der 1200-Jahrfeier, werden historische und aktuelle Fotos gegenübergestellt, die die rasante Stadtentwicklung aufzeigen.
In die Konzeption der Ausstellung münden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die in dem Buch „Schwetzingen – Geschichte einer Stadt“ Ende November 2016 veröffentlicht werden.
Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, 8. Oktober 2016, 17 Uhr.

„Schwetzingen by Horst Hamann“ im Rathaus

Wer die Ausstellung „Schwetzingen by Horst Hamann“ verpasst hat oder sie gerne noch einmal sehen möchte, der hat ab sofort die Gelegenheit, dies nachzuholen. Der Fotograf und sein Verleger Horst Wipfler haben der Stadt Schwetzingen die Möglichkeit eingeräumt, die Ausstellung – zunächst für die Dauer von ca. zwei Jahren - zu überlassen. Die Ausstellung in der Orangerie war mit mehr als 7000 Besuchern überaus erfolgreich. Ebenso viel beachtet ging sie im Juli in der Partnerstadt Spoleto zu Ende. Nun ist wieder die Galerie im Rathaus komplett: neben den Fotografien von Horst Hamann sind hier ausgewählte Arbeiten von Otto Mindhoff, Heinz Friedrich, Bernhard Karl Becker und Florian Franke von Krogh zu sehen. Die Ausstellung Schwetzinger Künstler bzw. Schwetzinger Motive kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses oder nach Vereinbarung besucht werden.

Paten für Motivbänke im Draisjahr 2017 gesucht - Das Jubiläumsprojekt findet seine Fortsetzung

Ein vielfach genannter Begriff des Bürgerdialogs, der im Vorfeld zum Jubiläumsjahr 2016 stattfand, war die Schaffung von nachhaltigen Projekten und der Wunsch nach Konzepten, anhand derer eine „Schwetzinger Zeitreise“ erlebbar wird. Um einen nachhaltigen Blick in die Vergangenheit zu schaffen, wurden nach den Entwürfen von Klaus-Peter Deimann zwölf Motivbänke im Stadtgebiet aufgestellt, die wichtige Etappen der Geschichte Schwetzingens versinnbildlichen. Mittlerweile gehören die Motivbänke zum Stadtbild, und es ist täglich festzustellen, wie gut sie bei der Schwetzinger Bevölkerung als frequentierter Treffpunkt und Ruheort genutzt werden. Sie werden als visuelle Bereicherung im Stadtbild wahrgenommen und sind folglich beliebtes Fotomotiv, nicht zuletzt bei den Touristen und Tagesgästen. Aus diesen Gründen wird der Parcours im Jahr 2017 um weitere fünf Bänke erweitert. Das Thema Mobilität / Sport in Verbindung mit historischen Fakten der Schwetzinger Geschichte liegt dieses Mal im Blickpunkt der Motivwahl, z.B. ist eine Bank dem Gartenwagen Carl Theodors gewidmet, eine andere erinnert an Berta Benz´ erste Autofahrt, die unter anderem durch Schwetzingen führte, oder an die hiesige Gründung des ASC während eines Spargelessens vor 116 Jahren. Anlass zu dem Themenkreis Mobilität gibt das so genannte „Draisjahr 2017“, das der ersten Fahrt mit der Laufmaschine (Vorläufer des Fahrrads) des Freiherrn von Drais am 12. Juni 1817 gedenkt, die von Mannheim zum (nicht mehr existenten) Relaishäuschen in Schwetzingen führte. Zwei weitere Bänke thematisieren im weiteren Sinne Mobilität und Sport. Für drei Bänke, die unter anderem entlang des Leimbachkanals (Zähringerstraße) gestellt werden, können noch Patenschaften, sei es als Unternehmen, sei es als Privatperson, übernommen werden. Als Gegenwert für den Sponsoring-Betrag von 1250 EUR ist auch in der Neuauflage eine namentliche Nennung des Paten auf der Sitzfläche gewährleistet. Bitte sprechen Sie bei Interesse an einer Patenschaft und für weitere Informationen Dr. Barbara Gilsdorf, per Mail barbara.gilsdorf@schwetzingen.de oder per Tel.: 06202 – 87137 an.

Jetzt nominieren: Die Schwetzinger WOCHE sucht „Schwetzinger mit Herz"

„Schwetzingen zeigt Herz“. So lautet das Motto, unter dem sich das Stadtmarketing Schwetzingen, die Stadt, die Kirchengemeinden, die VHS und Mitglieder des Einzelhandels zusammengetan haben, um das Stadtjubiläum um eine weitere ebenso soziale wie nachhaltige Komponente zu bereichern.Auch die Schwetzinger Woche, ist bei einem Projekt mit im Boot.  Zusammen mit dem „Herzdamen“-Team suchen wir jeden Monat den Schwetzinger oder die Schwetzingerin mit Herz. Das kann eine sozial engagierte Person sein, jemand, der sich ehrenamtlich für andere einsetzt oder besonders tolle Arbeit im Verein leistet, der hilfsbereite Nachbar oder die hilfsbereite Nachbarin  – oder einfach die nette Bedienung im Geschäft oder im Restaurant. Denn viele Menschen wirken ganz bescheiden im Verborgenen und das in einer Zeit, in der Hilfsbereitschaft und Engagement für viele nicht mehr selbstverständlich sind. Dadurch, dass sie Herz zeigen, machen sie das Leben in Schwetzingen lebenswert. Grundvoraussetzung sollte natürlich sein, dass der oder die Nominierte aus Schwetzingen kommt und damit einverstanden ist, dass sein oder ihr Engagement öffentlich genannt wird.
Aktuell ist Henny Martin zur ersten Schwetzingerin mit Herz gekürt worden. Das ausführliche Porträt von ihr und alle Infos zur Aktion sehen Sie hier: http://www.lokalmatador.de/article/7bc80a6648b041b29dd6c4dbbc068791/nachrichten/soziales/nussbaum-medien-sucht-schwetzinger-mit-herz

Wie geht das?
Haben Sie eine Person, von der Sie denken, sie könnte diese Kriterien erfüllen? Dann schreiben Sie einfach eine E-Mail an schwetzingenzeigtherz@nussbaum-medien.de. Darin enthalten sein sollte die Begründung für die Nominierung, Ihre Kontaktdaten für Rückfragen (Telefon, E-Mail) und im besten Fall auch der Kontakt der nominierten Person. Bei mehreren Nominierten trifft unsere Jury eine Entscheidung.
Die Gewinner werden in einem Porträt in der Schwetzinger Woche vorgestellt und bekommen auch eine kleine Aufmerksamkeit.

Projektleitung

Dr. Barbara Gilsdorf
Kulturreferentin
E-Mail
Telefon (0 62 02) 87-137

Katrin Schubkegel
E-Mail
Telefon (0 62 02) 87-135