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Auf dem Weg zu einem integrierten Klimaschutzkonzept

Das Klimaschutzkonzept ist beschlossen

Stadt will Treibhausgasemission auf fünf Tonnen pro Bürger und Jahr reduzieren - Programm umfasst 22 Leitprojekte

Am 15. März 2018 hat der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes mit folgenden Punkten einstimmig beschlossen:

  • Der Gemeinderat beschließt das Klimaschutzprogramm und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung.
  • Das Klimaschutzprogramm bildet einen zeitlichen und finanziellen Rahmen und wird bei Bedarf an veränderte Einflussfaktoren angepasst. Der Gemeinderat stellt im Rahmen der jährlichen Haushaltsaufstellung die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung.
  • Zur Gewährleistung der Umsetzung des Klimaschutzprogramms sind ab dem Haushaltsjahr 2018 eineinhalb auf drei Jahre befristete Vollzeitstellen (EG 11 TVöD) im Stellenplan einzurichten. Die Besetzung steht unter dem Vorbehalt der Förderung durch das Bundesumweltministerium (BMUB). Die Verwaltung wird aufgefordert einen Förderantrag beim BMUB einzureichen.
  • Der Gemeinderat beschließt die Einführung eines Energie- und Klimaschutz-managementsystems gemäß den Empfehlungen im Klimaschutzprogramm (d.h. durch Einführung eines Klimaschutzmanagers und Überprüfung der Indikatoren wie Stromverbrauch, Ausbau der PV etc.) alle 2-3 Jahre
  • Der für die Erstellung des Klimaschutzprogramms eingesetzte Lenkungsausschuss soll weiterbestehen und zur Bewertung des Fortschritts sowie zur Weiterentwicklung des Klimaschutzprogramms mindestens einmal jährlich einberufen werden.
  • Über die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts wird der Gemeinderat regelmäßig informiert.

Ausgehend von den derzeitigen Energieverbräuchen der privaten Haushalte, der Wirtschaft, dem Verkehr und der Kommune wurden bestehende lokale Klimaschutzpotenziale identifiziert. Damit diese Potenziale auch ausgeschöpft werden können, wurden 22 konkrete, maßgeschneiderte Leitprojekte zu den Handlungsfeldern „Die Stadt als Aktivator, Motivator und Unterstützer im Klimaschutz“, „Klimafreundlich Bauen und Sanieren im privaten Bereich“, „Mobilitätswende“, „Innovationsprojekte: zukunftsfähige Energieversorgung und klimafreundliche Lebensweise“ und „Energieeffizienz in Betrieben“ entwickelt.

Klimaschutz-Leitlinien

Als Grundlage zukünftiger Entscheidungen und als Handlungsgrundlage zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms wurden folgende Leitlinien definiert, die ebenfalls Bestandteil des Beschlusses darstellen sollen:

Klimaschutzvision 2050 für Schwetzingen

Wir – Bürgerschaft, Wirtschaftende sowie Politik und Verwaltung – streben ein annähernd klimaneutrales und klimaangepastes Schwetzingen im Jahr 2050 an.

Klimaschutz-Ziele 2030 für Schwetzingen

  • Um unser langfristiges Ziel zu erreichen, werden wir bis 2030 unsere Treibhausgasemissionen auf 5 Tonnen pro Einwohner und Jahr reduziert haben. Das gelingt durch:
  • Reduktion des Stromverbrauchs um 10 %
  • Reduktion des Wärmeverbrauchs um 14 %
  • Reduktion des Treibstoffverbrauchs um 11 %
  • Erhöhung des Anteils lokal erzeugter Energien am Wärmeverbrauch auf 16 % und am Stromverbrauch auf 9 %
  • Konsequente Klimaschutzpolitik und Schaffung geeigneter Strukturen, um die Langfristziele bis 2050 zu erreichen.

Informationen

Stadt lädt zur Klimaschutzkonferenz am 23. März ins Josefshaus

Das Klimaschutzkonzept für Schwetzingen ist fertig! Jetzt werden helfende Hände zur Umsetzung der angedachten Projekte gesucht

Seit dem Frühsommer 2017 hatten rund 50 Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger und zahlreiche Vertreter von Unternehmen, Verbänden und der Stadtverwaltung unter Leitung des Klimaschutzbeauftragten Patrick Cisowski intensiv rund um das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Schwetzingen zusammengearbeitet. Ausgehend von den derzeitigen Energieverbräuchen der privaten Haushalte, der Wirtschaft, dem Verkehr und der Kommune wurden bestehende lokale Klimaschutzpotenziale identifiziert. Damit diese Potenziale auch ausgeschöpft werden können, wurden 22 konkrete, maßgeschneiderte Leitprojekte zu den Handlungsfeldern „Die Stadt als Aktivator, Motivator und Unterstützer im Klimaschutz", „Klimafreundlich Bauen und Sanieren im privaten Bereich", „Mobilitätswende", „Innovationsprojekte: zukunftsfähige Energieversorgung und klimafreundliche Lebensweise" und „Energieeffizienz in Betrieben" entwickelt. Im ersten Schritt wurden in zwei Klima-Werkstätten Ideen, Wünsche und Visionen gesammelt und zu ersten Projektvorschlägen ausgearbeitet. Im zweiten Schritt wurden diese mit lokalen Experten konkretisiert und abgestimmt. Heraus kamen ambitionierte aber erreichbare Klimaschutzziele für Schwetzingen.

Vorgestellt werden diese Ergebnisse am Freitag, 23. März, auf der Schwetzinger Klimaschutzkonferenz durch Ludwig Karg, Geschäftsführer der B.A.U.M. Beratungsagentur, sowie vom Klimaschutzbeauftragten der Stadt, Patrick Cisowski. Ebenso werden bei einer Podiumsdiskussion Klimaschutz-Akteure aus den Nachbargemeinden über entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung eines Klimaschutzkonzeptes berichten.

Folgender Ablauf ist am Abend geplant:
18.00 Uhr: Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl
18.05 Uhr: Rückblick: Was bisher geschah (Ludwig Karg, Geschäftsführer der B.A.U.M. Consult GmbH)
18.15 Uhr: Klimaschutzvision Schwetzingen – Ziele und Leitbild (Patrick Cisowski, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz, Energie und Umwelt)
18.25 Uhr: Podiumsdiskussion „Wie werden Klimaschutzprojekte erfolgreich umgesetzt und von wem?“ (moderiert von Ludwig Karg)
19.25 Uhr: Ausblick (Oberbürgermeister Dr. René Pöltl)
Ab 19.20 Uhr: Promenade der Leitprojekte (Vorstellung der erarbeiteten 22 Klimaschutz-Projekte durch die Projektpaten)

Das Symposium:

Gemeinsam diskutieren werden die Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Mannheim Tina Götsch, der Leiter des Instituts für Entrepreneurship, Technologiemanagement und Innovation am KIT Professor Dr. Orestis Terzidis, Dr.-Ing. Frieder Schmitt von VOGEL CleanEnergy GmbH, dem Betriebsleiter des Eigenbetriebs Bau und Vermögen des Rhein-Neckar-Kreises Jürgen Obländer und dem Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Leinigerland und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Klimaschutz Pascal Stocké. Unter Leitung von Ludwig Karg, Geschäftsführer der Firma B.A.U.M., wird dieses Symposium den Auftakt zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt einläuten. Gute Beispiele aus der Region zeigen, wie Klimaschutz gelingen kann.

Die Stadt lädt alle, die am bisherigen Prozess mitgewirkt haben, sowie die interessierte Öffentlichkeit von 18 bis ca. 21 Uhr ins Josefshaus (Schlossstraße 8) ein.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter
http://veranstaltungen.baumgroup.de/Events/147/KlimaschutzKonferenzSchwetzingen.html
möglich. Für das leiblich Wohl ist gesorgt.

All diejenige, die an diesem Abend nicht im Josefshaus dabei waren, haben während der Energiemesse am 24.-25. März im Lutherhaus nochmal die Möglichkeit, die Leitprojekte und deren Paten kennenzulernen.

Übrigens: Am 10. April 2018 findet ab 18 Uhr der erste „Klima-Stammtisch“ in der Gaststätte „Blaues Loch“ in der Zeyherstraße statt. In lockerer Atmosphäre wird Patrick Cisowski die – gemeinsam mit der AVR Kommunal GmbH - durchgeführte Thermografie-Aktion vorstellen.  Aktuelle Tipps und Trends zur energetischen Sanierungsberatung und Steigerung des Wohnkomforts wird die Klimaschutz- und Energie-BeratungsagenturHeidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (KliBA)und weitere Energie-Experten aufzeigen. Alle Teilnehmer der Thermografie-Aktion und am Thema Energieeinsparung Interessierte sind an diesem Abend herzlich eingeladen.

17.10.: Workshop "Energieeffizienz in Betrieben"

Die Stadt Schwetzingen möchte den Klimaschutz aktiv voranbringen und in allen relevanten Bereichen zu verankern. Zu diesem Zweck erarbeitet die Firma B.A.U.M. Consult derzeit gemeinsam mit der Stadt ein integriertes Klimaschutzkonzept. Um den Klimaschutz auch in den örtlichen Betrieben zu verankern, veranstaltete die Stadt am 17. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Palais Hirsch (Schlossplatz 2) einen Workshop zum Thema ‚Energieeffizienz in Schwetzinger Betrieben‘. In der kostenfreien Veranstaltung werden die Energieexperten von B.A.U.M. Consult Fördermöglichkeiten für Energieeffizienzmaßnahmen und Erfolgsbeispiele aus der Praxis aufzeigen.

Ob effiziente Hallenbeleuchtung mit LED-Leuchtmitteln, die Erneuerung eines Druckluftkompressors oder effizientes Mobilitätsmanagement (Fuhrparkmanagement, Dienstreisen, Mitarbeitermobilität): Eine Analyse der energetischen Infrastruktur und internen Prozesse zahlt sich auch finanziell aus.
Durch Nutzung von Abwärme des Nachbarunternehmens oder durch kooperatives Fuhrparkmanagement können zusätzliche Synergien entstehen.

Ort
Palais Hirsch Schlossplatz 2 68723 Schwetzingen
Zeit
17. Oktober 2017, 18:00 - 20 :00 Uhr

Informationen

2. Klima-Werkstatt am 09.10.2017

Nach der erfolgreichen 1. Klima-Werkstatt Mitte September, in der engagierte Bürgerinnen und Bürger Visionen kreierten und fleißig Ideen für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Schwetzingen im Jahr 2030 sammelten, stand nun die 2. Klima-Werkstatt an.

Kurz wurde der Blick auf die bisherigen Erkenntnisse und Ergebnisse gelenkt – Wie sieht Schwetzingens Energieverbrauch und Treibhausgasbilanz aus? Wo schlummern Potenziale die zu heben sind? – um anschließend aktiv in die Workshoparbeit zu starten.

In vier parallelen Workshops wurden die gesammelten Ideen der 1. Klima-Werkstatt zu etwa 25 konkreten und umsetzungsfähigen Maßnahmen weiterentwickelt. Wie wäre eine autofreie Innenstadt denkbar? Wie könnte ein klimafreundliches Musterhaus aussehen? Wie könnte „Urban Gardening“ in alten Grünflächen des Schlosses stattfinden? Wie könnte eine dynamische Anzeige zu Energieverbrauch, Energieerzeugung und Treibhausgaseinsparungen an öffentlichen Gebäuden umgesetzt werden?

Dabei stehen wieder die vier folgenden Handlungsfelder zur Auswahl:

  1. Die Stadt als Aktivator, Motivator und Unterstützer bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts
  2. Klimafreundlich Bauen und Sanieren im privaten Bereich
  3. Innovationsprojekte für eine zukunftsfähige Energieversorgung und klimafreundliche Lebensweise in Schwetzingen
  4. Mobilitätswende

Die Stadt ludt alle Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger – auch die, die bei der 1.Veranstaltung nicht anwesend waren – herzlich ein dabei zu sein und eine klimagerechte Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten. Denn nur durch Ihr Zutun, können wertvolle Beiträge und lokalspezifisches Wissen einfließen und zu maßgeschneiderten und von der Bürgerschaft getragen Klimaschutzprojekten führen. Diese bilden später den Maßnahmenkatalog des durch das BMUB geförderte Klimaschutzkonzepts der Stadt und geben den Klimaschutzfahrplan der nächsten Jahre für Schwetzingen vor.

Ort
Palais Hirsch Schlossplatz 2 68723 Schwetzingen
Zeit
09. Oktober 2017, 18:00 - 21 :00 Uhr

Informationen, das Protokoll und Präsentationen der 2. Klima-Werkstatt

1. Klima-Werkstatt am 14.09.2017

Die Stadt Schwetzingen hat beschlossen den Klimaschutz aktiv voranzubringen und in allen relevanten Bereichen zu verankern. Mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen will die Stadt ihrer Verantwortung gegenüber dem Pariser Klimaabkommen auf lokaler Ebene nach-kommen und die damit einhergehenden Entwicklungschancen nutzen. Gelingen kann dies nur, wenn sich Stadt, Unternehmen und Bürger*innen vor Ort zusammenschließen und ein gemeinsames Arbeitsprogramm für lokalen Klimaschutz und Energiewende für die nächsten Jahre erarbeiten.

Um eine solide Orientierungsgrundlage und ein maßgeschneidertes Arbeitsprogramm für Schwetzingen zu erhalten, lässt die Stadt von dem Beratungsbüro B.A.U.M. Consult ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen. Das Konzept wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit 65% gefördert.

Aufbauend auf der Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Schwetzingen ermittelte die B.A.U.M. Consult Energiepotenziale innerhalb Schwetzingens für den Ausbau erneuerbarer Energien sowie zur Steigerung eines effizienteren Energieeinsatzes und Energieeinsparung. Aus dem Ergebnis wird abgeleitet, welche quantitativen Klimaziele in Schwetzingen erreichbar sind. Diese lokalen Klimaziele werden mit Bürger*innen, Arbeitnehmer*innen und anderen interessierten Akteuren diskutiert und abgestimmt. Des Weiteren werden mit breiter Bürgerbeteiligung konkrete maßgeschneiderte Klimaschutz-projekte in den vier wichtigsten Handlungsfeldern erarbeitet

  1. Die Stadt als Aktivator, Motivator und Unterstützer bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts
  2. Klimafreundlich Bauen und Sanieren im privaten Bereich
  3. Innovationsprojekte für eine zukunftsfähige Energieversorgung und klimafreundliche Lebensweise in Schwetzingen
  4. Mobilitätswende
Ort
Palais Hirsch Schlossplatz 2 68723 Schwetzingen
Zeit
14. September 2017 18:00 - 21:00 Uhr
 
 

Informationen, das Protokoll und Präsentationen der 1. Klima-Werkstatt

11.07.2017 Auftakt im Klimaschutzkonzept - 1. Sitzung des Lenkungsausschusses tagt im Rathaus

Am 11. Juli war es soweit. Der Lenkungsausschuss zum Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Schwetzingen tagte zum ersten Mal. Stadträte, sämtliche Amtsleiter der Stadtverwaltung, Experten aus Wirtschaft, dem Handwerk und der Wissenschaft, Vertreter der Schulen, Umwelt -und Verkehrsverbände folgten der Einladung des Oberbürgermeisters Dr. René Pöltl. In Zusammenarbeit mit der Firma B.A.U.M. Consult GmbH und der Stabsstelle für Klimaschutz, Energie und Umwelt der Stadt Schwetzingen wurden erste Analyseergebnisse und der Ablauf des Prozesses dargestellt. Ludwig Karg, Geschäftsführer von B.A.U.M. schwor die Gemeinschaft ein, sich den Herausforderungen zur Erreichung des „2-Grad-Ziels“ auch hier in Schwetzingen zu stellen. Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck des Schwetzingers liegt mit knapp 9 Tonnen noch unter den 11 Tonnen des Bundesdurchschnitts. Um das „2-Grad-Ziel“ zu erreichen dürften nur 2 Tonnen CO2- emittiert werden. Zur Veranschaulichung: Um eine Tonne CO2 zu kompensieren, müsste jeder von uns 80 Bäume pflanzen.

„Klimaschutz wird in den Städten und Gemeinden gemacht“, so Karg. Um sich diesem Ziel zu nähern wird B.A.U.M. nach Potenzialen zur Energieeinsparung, Energieeffizienz und zu Erneuerbaren Energien in ganz Schwetzingen suchen und auch aufzeigen, dass durch Klimaschutzmaßnahmen die örtliche Wirtschaft und jeder Einzelne profitieren kann. Hierzu brauch es einen Plan, der gemeinsam mit den Bürgern, Unternehmen und der Verwaltung erarbeitet werden soll. Hierzu finden nach der Sommerpause zwei „Klima-Werkstätten“ mit Bürgern und ein „Wirtschafts-Workshop“ statt. Der erste Bürger-Dialog soll dazu dienen, eine positive Aufbruchsstimmung zu erzeugen und erste Projektideen zu sammeln. Im zweiten Teil werden diese Ideen konkretisiert und mit Maßnahmenvorschlägen aus bestehenden Konzepten (z.B. Forum Mobiles Schwetzingen) abgestimmt. Die Ergebnisse werden in Projektsteckbriefen festgehalten. Idealerweise lässt sich aus den Teilnehmern ein sogenannter „Projektpate“ je Projekt finden, welcher dem Prozess leben einhauen soll.

Ähnlich der Klima-Werkstätten dient der „Wirtschafts-Workshop“ zunächst zur Information über den Klimaschutzprozess der Stadt Schwetzingen, macht aber auch den Bezug zwischen Wirtschaft und Klimaschutz deutlich und zeigt erste mögliche Handlungsansätze für Betriebe auf. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden nach einer kurzen Phase der Ideensammlung, konkrete Maßnahmen abgeleitet und in Projektsteckbriefen festgehalten.

Der Lenkungsausschuss wird diesen Prozess steuern und die Zusammenarbeit der Akutere auch nach der einjährigen Konzeptphase aufrechterhalten, sodass eine nachhaltige Umsetzung des Konzeptes gesichert ist.

Aktivitäten im Klimaschutzkonzept

  • 14. September, 18 Uhr, Palais Hirsch: „1. Klima-Werkstatt“ mit Schwetzinger Bürgern
  • 09. Oktober, 18 Uhr, Palais Hirsch: „2. Klima-Werkstatt“ mit Schwetzinger Bürgern
  • 17. Oktober, 18 Uhr, „Wirtschafts-Workshop“ mit Schwetzinger Unternehmen, Handel, Dienstleistung, Handwerk, Gewerbe

18.05.2017: Vergabe des Klimaschutzkonzeptes an die Firma B.A.U.M. Consult GmbH

In der Sitzung des Gemeinderates am 18.05.2017 wurde der Vergabe zur Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Schwetzingen an die Firma B.A.U.M. Consult GmbH zum Angebotspreis von 50.337 Euro einstimmig zugestimmt. 65 Prozent, das heißt rund 33.800 Euro werden als Zuschuss vom Fördermittelgeber gewährt.

Projektträger Jülich fördert die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Stadt Schwetzingen (Fördernummer 03K02401)

Die Stadt Schwetzingen erhält für die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts eine Förderung aus dem "Energie- und Klimafonds" des Bundes. Der Zuwendungsbescheid wurde am 22.06.2016 mit der Fördernummer 03K02401 für den Zeitraum 01.05.2017 bis 30.04.2018 erteilt. In dieser Phase findet auch die Beteiligung der Bürger und der Betriebe statt. Das Konzept wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit 65 Prozent gefördert.

Erster Schritt: Einstiegsberatung zum Klimaschutz (Förderkennzeichen 03K00245), Abschluss Oktober 2015

Mit der vorgeschalteten Beratungsleistung (Projektphase 1.11.2014 - 31.10.2015) wurde die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur (KliBA) aus Heidelberg beauftragt. In dieser Beratungsphase wurden die örtlichen Verhältnisse, die möglichen Beteiligten, Netzwerkstrukturen und auch mögliche Schwerpunkte eines Klimaschutzkonzeptes untersucht und erste Ziele definiert.
Mit der geförderten Beratungsleistung soll das Querschnittsthema Klimaschutz erstmals in Schwetzingen strategisch implementiert werden. Im Fokus stehen hierbei sämtliche klimaschutzrelevanten Bereiche. Damit soll Kommunen, die sich bisher kaum oder nur am Rande mit Klimaschutz auseinandergesetzt haben, ein systematischer Einstieg in dieses Aufgabenfeld ermöglicht werden.
In der Beratung wurden gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung der Status quo an Aktivitäten und Strukturen analysiert, Optimierungspotenziale diskutiert und zusammen mit der Kommune ein Zeitplan entwickelt, wie Klimaschutz in der kommunalen Verwaltung kurz- und mittelfristig verankert werden kann. Zielgruppe der Klimaschutz-Beratung waren Gemeinderat und Verwaltung.

Abschlussbericht zur Klima-Beratung liegt vor

In der Gemeinderatssitzung am 19. November 2015 wurde als Ergebnis der Abschlussbericht "Coachingphase Kommunaler Klimaschutz" beschlossen. Die insgesamt 37 formulierte Ziele und Maßnahmen bilden einen Prioritätenkatalog für die nächsten Jahre.
Jede einzelne Maßnahme ist noch aufzubereiten und separat vom Gemeinderat zu beschließen.
Insgesamt wurde deutlich, dass Schwetzingen bei den Klimaschutzaktivitäten in einigen der acht untersuchten Teilbereiche (Energiemanagement, Institutionalisierung, Klimaschutz global, Beschaffung, Energieerzeugung und Energieversorgung, Siedlungsentwicklung und Verkehr) in der Vergangenheit schon Profil gezeigt hat, z.B. bei der Energieerzeugung/ Energieversorgung oder dem Verkehr. In anderen Bereichen besteht dagegen noch Aufholbedarf. Dies betrifft z.B. ein kontinuierliches Energiemanagement, die Institutionalisierung von Prozessen und das Beschaffungswesen.

Zum Hintergrund:

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert auf Basis der "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitative" Klimaschutzprojekte in Kommunen.

Weiterführende Links:



Ansprechpartner

Herr Patrick Cisowski

Klimaschutzbeauftragter

Telefon: (0 62 02) 87-481
Fax: (0 62 02) 87-483
Gebäude: Heidelberger Str. 1a
Raum: EG
Frau Hannah Ziesche
Telefon: (0 62 02) 87-482
Fax: (0 62 02) 87-483
Gebäude: Heidelberger Str. 1a
Raum: EG