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Oberbürgermeister Dr. René Pöltl zur Corona Krise

Kontaktverbot bleibt noch bis mindestens 19. April bestehen - OB bittet weiterhin um Einhaltung der Maßnahmen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gerne möchte ich Sie weiterhin über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus informieren.
Am 1. April haben sich Bund und alle 16 Länder darauf verständigt, das seit 23.3.2020 in Kraft befindliche Kontaktverbot bis zumindest zum 19.4.2020 weiter gelten zu lassen. Damit werden diese Einschränkungen auch über den Zeitraum der Osterferien bestehen bleiben. Die Corona-Verordnung des Landes in der seit 29.3.2020 geltenden Fassung muss dazu nicht geändert werden. Sie gilt in vollem Umfang (Kita- und Schulschließungen, Kontakt- und Versammlungsverbote, Geschäftsschließungen) fort.

Die aktuellen Informationen der Landesregierung zur weiteren Geltung der Kontaktbeschränkungen finden Sie hier:
https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/meldung/pid/es-gibt-keinen-grund-zur-entwarnung/

Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken, dass Sie sich ganz überwiegend an die bestehenden Regeln halten und die dafür notwendige Ruhe und Gelassenheit behalten. Mir ist klar, dass das nicht immer einfach ist und der notwendige Rückzug in das Privatleben in Wohnung / im Haus auch sehr herausfordernd sein kann.
Sehr bedanken möchte ich mich bei allen Mitbürger/innen, die sich derzeit für andere Menschen, die Hilfe benötigen, engagieren. Das gilt gleichermaßen für alle Berufstätigen in systemrelevanten Bereichen wie der Gesundheitspflege, der Altenpflege und -betreuung, der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste, der Seelsorge, dem Lebensmittelhandel, den Liefer- und Bringdiensten aller Art etc. wie für alle Ehrenamtlichen. Was hier passiert, konnte niemand so erwarten und verdient allergrößten Respekt und Anerkennung. Es ist schön und macht stolz, in einer Stadt leben zu können, die sich ihrer Gemeinschaft besinnt, wenn es darauf ankommt.

Meine Gedanken sind bei allen Menschen, die erkranken, in Quarantäne sind oder als Familienmitglieder betroffen sind, weil einer ihrer Lieben erkrankt ist. Leider ist inzwischen unser erster Mitbürger an den Folgen der Viruserkrankung verstorben, seinen Angehörigen gehört unser aller Mitgefühl. Ich hoffe sehr, dass möglichst viele Menschen unserer Stadt die Infektion mit dem Corona-Virus möglichst gut und rasch überstehen werden.
Meine Solidarität gilt auch den vielen Geschäftsleuten, Betrieben, Selbstständigen und Kulturschaffenden, die von den aktuellen Schutzmaßnahmen sehr betroffen und in ihrer Existent bedroht sind. Ich hoffe sehr, dass sie alle diese wirtschaftlich schweren Zeiten überstehen werden - sie brauchen dazu unser aller Hilfe und Unterstützung. Schwetzingen soll auch nach dieser Krise die vielfältige Stadt bleiben, die sie immer war, wie wir sie schätzen und genießen.
Ich hoffe sehr, dass die aktuellen Maßnahmen und Restriktionen bald erfolgreich sein werden, so dass wir zumindest in Teilen wieder schrittweise zu einem normalen Leben zurückkehren können. Erst wenn man die besondere Freiheit unserer Gesllschaft (zeitweise) verliert, vermag man ihren Wert richtig zu erfassen, noch dazu in einer so lebenswerten und weltoffenen Stadt wie Schwetzingen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und vor allem viel Gesundheit. Passen wie weiterhin auf sich, Ihre Mitbürger/innen und Ihre Lieben auf.
Herzliche Grüße

Ihr René Pöltl

Videoansprache von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl

Oberbürgermeister René Pöltl berichtet in seiner Videobotschaft zur aktuellen ernsten Lage in Schwetzingen und der Region und bittet die Bevölkerung eindringlich um verantwortungsvolles Verhalten.

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl zur Corona Krise

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl zur aktuellen Situation und mit Videobotschaft zur Lage in Schwetzingen.