Für einen guten und sicheren Start ins Leben: Gemeinsame Kampagne von Kommunalpolitik und Geburtshilfe am GRN-Klinikum Schwetzingen soll das Angebot langfristig stärken

Mit einer gemeinsamen Informations- und Imagekampagne setzen die Städte Schwetzingen und Hockenheim und die zugehörigen Sprengelgemeinden Altlußheim, Brühl, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt und Reilingen ein starkes Zeichen für die Geburtshilfe am GRN-Klinikum Schwetzingen. Ziel der Initiative ist es, die hohe Qualität, die besondere Familiennähe und die hervorragenden medizinischen Rahmenbedingungen noch stärker ins Bewusstsein werdender Eltern in der gesamten Region zu rücken und damit das Angebot am Standort Schwetzingen langfristig zu sichern.
Impulsgeber der Kampagne ist der Schwetzinger Oberbürgermeister Matthias Steffan, der um die besondere Bedeutung der Geburtshilfe für die Familien in der Stadt und im gesamten Umland weiß und deshalb die Initiative gemeinsam mit den politischen Partnern angestoßen hat. „Die Geburtshilfe in Schwetzingen zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und vertrauenswürdigsten Anlaufstellen für Familien in unserem Versorgungsraum. Rund 115.000 Bürgerinnen und Bürger aus Schwetzingen und der gesamten Umgebung profitieren von der ausgezeichneten Erreichbarkeit und der wohnortnahen, erstklassigen Versorgung“, betont der OB.

Medizinische Qualität und persönliche Nähe zeichnen die Schwetzinger Geburtshilfe aus

Allein im Rekordjahr 2021 wurden 963 Kinder am Standort geboren – ein eindrucksvoller Beleg für das große Vertrauen, das werdende Eltern der Geburtshilfe am GRN-Klinikum entgegenbringen. Auch in den Folgejahren blieb die Nachfrage auf hohem Niveau.
Besonders hervorzuheben sind die umfassenden Angebote vor Ort: moderne Kreißsäle, ein hebammengeleiteter Kreißsaal, ein Be-Up-Raum, Gebärbadewannen sowie eine familienorientierte Wochenbettbetreuung. Ein besonderer Erfolgsfaktor ist das erfahrene Team aus 16 engagierten und fest angestellten Hebammen, das werdende Eltern rund um die Uhr kompetent, empathisch und individuell begleitet. Seit 2015 trägt die Schwetzinger Geburtshilfe das Qualitätssiegel „Babyfreundliche Geburtsklinik“, das auf den internationalen Standards von WHO und UNICEF basiert und 2021 erfolgreich rezertifiziert wurde. Dieses Siegel steht für höchste Standards bei Bonding, Stillförderung und familienorientierter Geburtshilfe. Die Geburtshilfe in Schwetzingen begleitet Familien zudem weit über den eigentlichen Moment der Geburt hinaus. Bereits in der Schwangerschaft stehen werdenden Eltern umfassende Beratungs- und Informationsangebote sowie vorbereitende Kurse zur Verfügung. Auch nach der Geburt sorgt die familienorientierte Betreuung im Wochenbett, die Unterstützung beim Stillen und Bonding sowie eine einfühlsame Begleitung in den ersten Tagen für Sicherheit und Vertrauen.

Breiter Schulterschluss für die langfristige Sicherung des Standorts

Stellten gemeinsam die Kampagne vor: (v.l.) Oberbürgermeister Marcus Zeidler (Hockenheim), Klinikleiter Tobias Schneider, die Hebammen Theresa Spröhnle, Michelle Heid und Elisabeth Tomakh, Bürgermeister Ralf Göck (Brühl), Oberbürgermeister Matthias Steffan (Schwetzingen), GRN Aufsichtsrat Frank Wieß, Kreisrat René Pöltl, Kreisrat Michael Till, Dr. Annette Maleika, die Hebammen Anna Lörch, Jessica Howard und Ewa Bähr sowie Anne-Marie Ludwig von der Agentur „Nassner & Geiss“
Stellten gemeinsam die Kampagne vor: (v.l.) Oberbürgermeister Marcus Zeidler (Hockenheim), Klinikleiter Tobias Schneider, die Hebammen Theresa Spröhnle, Michelle Heid und Elisabeth Tomakh, Bürgermeister Ralf Göck (Brühl), Oberbürgermeister Matthias Steffan (Schwetzingen), GRN Aufsichtsrat Frank Wieß, Kreisrat René Pöltl, Kreisrat Michael Till, Dr. Annette Maleika, die Hebammen Anna Lörch, Jessica Howard und Ewa Bähr sowie Anne-Marie Ludwig von der Agentur „Nassner & Geiss“

Für Oberbürgermeister Matthias Steffan und seine Amtskollegen steht deshalb ganz klar fest: „Die Geburtshilfe in Schwetzingen steht für Vertrauen, medizinische Qualität und vor allem für Nähe zu den Familien. Viele Eltern aus der gesamten Region entscheiden sich ganz bewusst für unseren Standort. Mit unserer gemeinsamen Kampagne möchten wir die besonderen Stärken der Geburtshilfe noch sichtbarer machen und werdenden Eltern die Sicherheit vermitteln, hier bestens aufgehoben zu sein.“

Starke positive Signale kommen auch aus der Kreispolitik. Als Schirmherr der Kampagne engagiert sich der frühere Schwetzinger Oberbürgermeister und amtierende Kreisrat Dr. René Pöltl mit großer Überzeugung. Seine enge Verbundenheit ist dabei ganz persönlicher Natur: sein Sohn wurde in Schwetzingen geboren. Mit dem Brühler Bürgermeister und Mitglied des GRN-Aufsichtsrates, Dr. Ralf Göck, unterstützt ein in der Kreispolitik seit vielen Jahren profilierter Fürsprecher der GRN-Standorte die Kampagne ebenso wie seine GRN- Aufsichtsratskollegen Frank Weiß aus Oftersheim und Michael Till aus Brühl. Michael Till zeigt gemeinsam mit seiner Familie zusätzlich Flagge und hat sich als „Testimonial“ für die Kampagne gerne zur Verfügung gestellt. Auch für ihn ist die Geburtshilfe in Schwetzingen ein Ort mit besonderer Bedeutung, denn sowohl er als auch seine beiden Kinder sind hier zur Welt gekommen. Gerade diese persönlichen Erfahrungen unterstreichen die hohe emotionale Bindung vieler Familien und kommunaler Entscheidungsträger an den Standort.
 

Werdende Eltern stehen im Mittelpunkt

Die in dieser Form bisher einmalige Kampagne ist gelebter Ausdruck des engen Schulterschlusses zwischen den politischen Ebenen, der medizinischen Leitung der Geburtshilfe rund um Chefärztin Dr. Annette Maleika sowie dem engagierten Hebammenteam. Gemeinsam verfolgt man das Ziel, die besonderen Stärken des Standorts sichtbar zu machen, das Vertrauen werdender Eltern weiter zu stärken und in der Konsequenz das Angebot langfristig zu sichern.

Dabei zeigen alle Beteiligte ausdrückliches Verständnis für die angespannte finanzielle Situation im Rhein-Neckar-Kreis. Den Akteuren ist die herausfordernde Lage der kommunalen Haushalte durchaus bewusst und sie begegnen ihr mit der gebotenen Verantwortung. Allerdings erscheint in diesem Fall auch eine klare Priorisierung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger geboten. Denn gerade bei einem so sensiblen Thema wie der Geburtshilfe muss die Perspektive der werdenden Eltern ohne Wenn und Aber im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen. Das moderne Angebot in der Schwetzinger GRN-Geburtshilfe stellt deshalb eine wichtige Alternative zu den Klinikstandorten in Heidelberg, Mannheim und Speyer dar. Sie bedeutet kurze Wege und ein beruhigendes Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Informations- und Imagekampagne betont die Stärken des Standorts

Im Rahmen der mehrwöchigen Kampagne sind Plakate und Banner im öffentlichen Raum, Flyerbeilagen in regionalen Medien, ein Instagram-Reel, digitale Informationsangebote auf der GRN-Homepage und den Webseiten der beteiligten Gemeinden sowie Veranstaltungen und Führungen direkt in der Geburtshilfe-Station geplant. Im Mittelpunkt steht dabei die Kommunikation der besonderen Alleinstellungsmerkmale: kurze Wege, moderne Ausstattung, die zertifizierte babyfreundliche Versorgung sowie die persönliche und einfühlsame 1:1 Betreuung mit individueller Geburtsbegleitung durch die Hebammen, Ärztinnen und Pflegekräfte.

Die gemeinsame Initiative macht deutlich: Der Erhalt und die langfristige Sicherung dieses besonderen Angebots sind im gemeinsamen Interesse der gesamten Region – von den Kommunen über die Kreispolitik bis hin zur medizinischen Leitung vor Ort. Ziel ist es, werdenden Eltern frühzeitig die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild von der Geburtshilfe in Schwetzingen zu machen und Vertrauen für einen der wichtigsten Momente ihres Lebens zu gewinnen.

Die beteiligten Kommunen sind sich einig: Schwetzingen ist und bleibt ein starker, moderner und familiennaher Standort für Geburt und neues Leben in der Region.
 

Ansprechpartner

Frau Andrea Baisch

Amtsleiterin

Fax +49 (62 02) 87 51 07
Gebäude Hebelstraße 1
Raum 202